Dax kämpft um 7.600 Punkte – Fed-Protokoll und schwache Konjunkturdaten belasten

| 21. Februar 2013 | Keine Kommentare

Neben dem Fed-Sitzungsprotokoll und – in der Folge – negativer Vorgaben aus den USA und Asien, gilt es für den deutschen Aktienmarkt heute mehrheitlich Konjunkturdaten zu verarbeiten. So fallen auf dieser Seite des Atlantiks die am Vormittag publizierten Einkaufsmanager-Indizes der Eurozone summa summarum schwächer als erwartet aus. Selbiges gilt für das Gros der Konjunkturzahlen aus den USA. Demnach weist der Philly Fed Index einen Wert von minus 12,5 aus. Im Vorfeld wurde noch mit einem Anstieg auf 1,0 von zuvor minus 5,8 gerechnet. Hoffnung machen dagegen frische Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt und dem dortigen Immobiliensektor. In beiden Fällen können die Daten die im Vorfeld gestellten Prognosen toppen.

Über allem schwebt aber weiterhin das zur Wochenmitte veröffentlichte, jüngste Sitzungsprotokoll der US-Notenbanker. Hier mehren sich die Stimmen, die einem weiteren Festhalten der extrem lockeren Geldpolitik zusehends kritisch gegenüber stehen. In der Folge verzeichneten die weltweit wichtigsten Aktienindizes auf breiter Front massive Abschläge. Selbiges gilt für den hiesigen Aktienmarkt. Dax, MDax und TechDax präsentieren sich samt und sonders hinter tiefroten Vorzeichen. Am späten Nachmittag notiert der deutsche Leitindex bei derzeit 7.600 Punkten 1,7 Prozent schwächer. Der Euro gibt zur aktuellen Stunde 0,5 Prozent auf 1.3227 US-Dollar ab. Dagegen kann sich Gold von seinen Tiefstständen erholen und verbucht bei derzeit 1.581 US-Dollar ein Plus von 1,1 Prozent.

(Marktkommentar von Gregor Kuhn, IG Markets)

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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