Deutscher Aktienmarkt startet tiefrot – Wahlergebnisse in Frankreich und Hellas drücken Kurse

| 7. Mai 2012 | Ein Kommentar

Der deutsche Leitindex geht zum Wochenauftakt in Deckung. Die Wahl Hollandes zum neuen Präsidenten Frankreichs sowie die herben Verluste der bisherigen Regierungsparteien in Griechenland, Sozialisten und Konservative, verstärken die Sorge um den zukünftigen Kurs der EU in der Schuldenkrise. Hollande stellt den europäischen Fiskalpakt zur Disposition. In Griechenland dürfte die Umsetzung der zugesagten Sparmaßnahmen nun noch schwieriger werden. Die deutschen Aktienindizes tauchen in der Folge in die Verlustzone: Dax , MDax und TechDax sehen sich im frühen Handel mit herben Abschlägen konfrontiert. Die europäische Gemeinschaftswährung fällt unter die Marke von 1,30 US Dollar.

Im heutigen Handelsverlauf stehen zudem wichtige Konjunkturdaten zur Publikation aus. In Deutschland werden Zahlen zum Außenhandel und zu den Auftragseingängen der Industrie erwartet. In Spanien steht die Industrieproduktion im Visier, während in den Vereinigten Staaten die Verbraucherkredite veröffentlicht werden.

Aktuell notiert der Dax bei 6.461 Punkten 1,5 Prozent schwächer. Der TechDax verbilligt sich um 1,6 Prozent. Der MDax liegt 1,7 Prozent hinten. Der Euro Stoxx verliert 1,3 Prozent auf derzeit 2.219 Zähler. Die Europäische Gemeinschaftswährung gibt aktuell 0,1 Prozent auf 1,3019 US-Dollar ab. Die Goldunze verteuert sich um 0,3 Prozent auf 1.640 US-Dollar.

(Marktkommentar von Gregor Kuhn, IG Markets)

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

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Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

Kommentare (1)

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  1. gold price sagt:

    Wie heißt es doch so schön: Der Rubel rollt. Die russische Währung fand schon 1321 ihre erste Erwähnung. Das Wort „Rubl“ bedeutet soviel wie „abgehauenes“ Stück eines edlen Metalls.

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