Dax in der Orientierungsphase – Seitwärtsmarsch bei dünnen Umsätzen und ruhiger Nachrichtenlage

Der deutsche Aktienmarkt sucht am Mittwoch die Richtung. Bei dünner Nachrichtenlage und ebenso dünnen Umsätzen rangiert der Dax im bisherigen Handelsverlauf zum größten Teil zwischen 7.085 und 7.035 Zählern. Abgesehen von einem kurzen Ausreißer über die Marke von 7.100 Punkten kurz nach Markteröffnung präsentiert sich der deutsche Leitindex bis dato im Sägezahnmodus – mit leichter Tendenz abwärts. Maßgebliche Impulsgeber stehen zur Wochenmitte nicht auf der Agenda. Es mangelt an signifikanten Datenpublikationen seitens Konjunktur- und/oder Unternehmensebene, die in der Lage wären den Dax nachhaltig in eine Richtung zu lotsen.

Die wirtschaftliche Erholung in den Vereinigten Staaten macht zwar weiter Fortschritte, nur halt nicht so schnell wie von Ökonomen prognostiziert. Vor diesem Hintergrund scheinen die schwächer als erwartet angestiegenen US-Auftragseingänge für langlebige Güter im Februar genutzt zu werden, um ein wenig Kasse zu machen. Die Rücksetzer werden jedoch genauso schnell wieder zurückgekauft. Das daraus resultierende Kursgeschehen findet in diesem Kontext primär in der bereits erwähnten Preisspanne statt und stellt damit – zumindest bis zum späten Nachmittag – vor allem für Trader ideale Rahmenbedingungen dar: Permanente Richtungswechsel bei hoher Volatilität in einem übergeordneten, überschaubaren Seitwärtskanal. Letzteren verlässt der Dax allerdings derzeit gen Süden, nachdem die um 16:30 veröffentlichten US Öllagerbestände unerwartet starke Zuwachsraten aufweisen.

(Marktkommentar von Gregor Kuhn, IG Markets)

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Kategorie:: Aktienmärkte, Marktkommentar

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Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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