
Auch in der Finanz- und Wirtschaftskrise haben die Deutschen weiter gespart. Das Geldvermögen stieg 2009 auf 4,67 Billionen EUR. Die Mehrheit der Deutschen setzt beim Sparen und Vorsorgen auf Sicherheit.
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Die Einigung auf ein bis zu 750 Millarden Euro schweres Auffangpaket für die Staaten der Eurozone bringt spürbare Erleichterung in den Gesamtmarkt. Die Anleger reagieren freundlich und greifen bei Aktien heute gern zu. Aktuell notiert der deutsche Leitindex bei 6.002 Punkten mit 5 % im Plus.
Die anhaltende Finanzkrise hält seit Wochen die Börse in Atem. Kurzzeitige Erholungen und Ausbrüche einzelner Unternehmen aufgrund guter Quartalszahlen werden innerhalb von Stunden und Tagen wieder egalisiert. Der Markt zeigt sich zunehmend unentschlossen: Einerseits fürchtet man – wahrscheinlich zu Recht – dass mit Griechenland bisher nur ein erster Staat in ernsthafte Schwierigkeiten geraten ist dem weitere folgen könnten.
Aufkeimende neue Bedenken in der Griechenland-Frage bescheren dem Dax am Dienstagnachmittag teils dramatische Kursstürze. Nach ursprünglich freundlichem Handelsstart mit leichten Gewinnen folgte rasch der jähe Absturz. Einbußen von über 100 Punkten zogen den Dax teilweise mit fast -2% tief in die roten Zahlen.
Zu Handelsstart trieb die Hoffnung einer raschen Lösung der griechischen Finanzkrise sowie gute Quartalsberichte den Dax rasch in die Gewinnzone. Gewinnmitnahmen vorm Wochenende ließen das Plus im Tagesverlauf jedoch stetig schrumpfen. Zu ungewiss erscheinen den Investoren die fürs Wochenende zu erwartenden EU-Beschlüsse in der Griechenlandfrage.
Exakt vor einem Jahr markierte der DAX das absolute Kurstief der Finanzmarktkrise bei einem Stand von 3.588 Zählern. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus konnte der deutsche Leitindex vom Tiefststand um beachtliche 58% steigen.
Einen starken Auftritt hat sich US-Präsident Barack Obama gestern geleistet: “Wir wollen unser Geld zurück und wir werden es bekommen!”, rief er der Finanzwelt zu. In den letzten Wochen war der Unmut und die Empörung der amerikanischen Bürger immer lauter geworden, nachdem es immer mehr Berichte gab, dass die großen Banken Milliardengewinne einfahren würden und die in der Finanzkrise bereits heftig kritisierten Boni in Millionenhöhe wieder an leitende Bank-Mitarbeiter ausgeschüttet werden sollen.
Am Montag steigt der Dax schwungvoll und gut gelaunt ins neue Jahr und kann sich direkt zu Handelsbeginn oberhalb der 6000 Punkte festsetzen. Zeitweise klettert er über 6030 Punkte.
Manche Beiträge sind einfach zu schön, um sie sich nicht nochmal anzusehen. Matthias Richling erklärt die Finanzkrise in diesem Videoclip leicht verständlich
Die bis zum Beginn der Finanzkrise größte Bank der Welt, Citigroup, hat das Jahr 2008 mit einem Rekordverlust von 18,7 Milliarden US_Dollar abgeschlossen. Allein im vierten Quartal verbuchte das Institut einen Verlust in Höhe von 8,3 Milliarden Dollar. Allein 6,1 Milliarden verlor die Bank durch nicht zurückgezahlte Kredite. Und offenbar …
Die zweitgrößte deutsche Bank, die Commerzbank, wird nun doch zu einem Viertel verstaatlicht. Damit ist der Versuch, durch die Übernahme der kriselnden Dresdner Bank von der Allianz über die reine Größe Boden gut zu machen, gründlich misslungen.
Die Immobilienkrise in USA treibt die Banken zu erstaunlichen Angeboten: So gibt es jetzt in Detroit und Cleveland bereits Häuser für unter 1000 US$ zu kaufen.
Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter des krisengeschüttelten Immobilienfinanziers Hypo Real Estate werden ihren Job verlieren. Das ist die neueste Meldung aus dem Konzern, der mit Steuergeldern gerettet werden musste und erst vor wenigen Tagen Besuch von der Staatsanwaltschaft beakm. Der neue Konzernchef Axel Wieandt will mit dieser radikalen Maßnahme …