DAX in der Gegenoffensive

| 13. März 2014 | Keine Kommentare

Auf dem Frankfurter Börsenparkett hört man zurzeit nur zwei Schlagwörter: China und Krim. Die Sorgen um das Wirtschaftswachstum im Reich der Mitte belastet, wie auch der andauernde Streit zwischen Russland und der Ukraine um die Krim. Allerdings wird hier der Ton seitens des Westens zunehmend härter. Die G7-Staaten warnen Russland vor einer Annexion der besagten Halbinsel und drohen mit weitgehenden, vor allem wirtschaftlichen Sanktionen. Ob Russland eine Konfrontation mit den westlichen Staaten suchen wird, ist angesichts der zurzeit schwächelnden ökonomoschen Lage eher fraglich. Dennoch hängt die Krise als Damoklesschwert weiterhin über den Finanzmärkten.

Der DAX zeigt seit Beginn des Streits zwischen Russland und der Ukraine eine relative Schwäche vor allem gegenüber den US-amerikanischen Indizes, die sich von der Krim-Krise eher unbeeindruckt zeigen. S&P 500 und Nasdaq 100 konnten sogar in der Vorwoche neue Jahreshöchststände markieren. Von der erwähnten Krise sind, bedingt durch die starken wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland, vor allem Deutschland, Österreich und Finnland betroffen.

Der deutsche Leitindex hat in der heutigen Börsensitzung zum Gegenangriff geblasen. Am gestrigen Handelstag wurden wichtige charttechnische Unterstützungen verteidigt. Auf Erfolgskurs befindet sich der EUR-USD. Die europäische Gemeinschaftswährung konnte zuletzt an Wert gewinnen, wie auch der Goldpreis, der mittlerweile bei 1.373 USD je Feinunze notiert.

(Marktkommentar von Christian Henke, IG)

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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