Streit zur US-Schuldengrenze belastet die Anleger

| 14. Oktober 2013 | Keine Kommentare

Das alles dominierende Thema ist und bleibt, hoffentlich nur noch bis zum Donnerstag dieser Woche, der Streit um die amerikanische Schuldenobergrenze. Am 17. Oktober läuft das Ultimatum zu einer Einigung zwischen den Lagern der Demokraten und Republikanern in Hinsicht auf eine Anhebung der US-Schuldengrenze ab und dürfte die Märkte bis dahin prägen. Aktuell notiert der Dax mit 8.712 Punkten nahezu unverändert.

Zu Handelsbeginn musste der Deutsche Leitindex einen Abschlag von rund einem halben Prozent verkraften und konnte sich bis zum Nachmittag wieder in die Region des Schlusskurses vom vergangenen Freitag heranarbeiten. Das Hin- und her zwischen den politischen Lagern setzt nicht nur den Gemütern der Anleger zu  sondern auch vermehrt der amerikanischen Währung. Im Umkehrschluss kann die Europäische Gemeinschaftswährung dementsprechend profitieren. Der Euro nimmt wieder Kurs auf die Marke von 1,36 US-Dollar und notiert zur Stunde mit 1,3589 US-Dollar rund 0,3 Prozent im Plus.

Der Goldpreis konnte sich im Handelsverlauf wieder etwas stabilisieren, nachdem die Feinunze am vergangenen Freitag mit rund 1.262 US-Dollar den niedrigsten Stand der vergangenen drei Monate markiert hatte. Mit einem aktuellen Preis von 1.283 US-Dollar notiert Gold rund  0,9 Prozent im Plus.

(Marktkommentar von Tobias Reichert, IG)

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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