Ratingagentur S&P sieht keine Notwendigkeit die USA heraufzustufen

| 3. Januar 2013 | Keine Kommentare

Trotz der Einigung im US- Haushaltstreit werden die USA weiterhin durch die Ratingagentur S&P mit  „AA+“ bewertet und werden vorerst nicht auf die Bestnote „AAA“ heraufgestuft. Durch den Kompromiss der beiden Parteien wurde das Risiko einer Rezession vorerst verringert, jedoch führte diese ebenfalls dazu, dass nahezu alle Amerikaner von einer Steuererhöhung befreit bleiben und nur die besser Verdienenden zur Kasse gebeten werden. Kurzfristig scheint damit eine Stabilität der US- Staatsfinanzen erzielt wurden zu sein, mittel- bis langfritsig werden diese aber durch die geringer wachsenden Steuereinnahmen keine Verringerung der Schuldenquote mit sich führen.

Aus Charttechnischer Sicht scheint die Rallye im deutschen Leitindex noch nicht beendet zu sein und die Marke von 8.000 Punkten durchaus ein realistisches Ziel darstellen. Nachdem der Dax deutlich fester ins neue Handelsjahr gestartet ist, werden die für heute angekündigten Konjunkturdaten einen Hinweis geben, ob die Charttechniker rechtbehalten oder die Verhinderung der Fiskalklippe mehr Euphorie erzeugt hat als die tatsächliche Wirtschaftslage widerspiegelt.

Im frühen Handel werden sowohl die deutschen Arbeitsmarktdaten als auch die Zahlen zum Geldvolumen in der Eurozone für den Monat November 2012 durch die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht.

Am Nachmittag kommen dann die Zahlen zum US- amerikanischen ADP Arbeitsmarktbericht für den Monat Dezember 2012 und die Veröffentlichung der Anzahl der US- Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Initial Jobless Claims) für die Vorwoche.

Um 20:00 Uhr MEZ wird dann das Protokoll zur letzten Sitzung des Federal Open Market Committees (FOMC) publiziert.

Vorbörslich scheint die Euphorie vom Vortag ein wenig verflogen zu sein und so notiert der deutsche Leitindex 0,18 Prozent schwächer bei derzeit 7762 Zählern. Die Europäische Gemeinschaftswährung quotiert 0,4 Prozent tiefer bei 1,3136 US- Dollar. Die Goldunze rangiert unverändert bei 1.685 US- Dollar und die Rohölsorte WTI Crude gibt 0,3 Prozent ab auf 92,80 US- Dollar /Barell.

(Marktkommentar von Stefan Hötte, IG Markets)

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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