Deutscher Aktienindex behauptet 7.300 Punkte – Schwache US-Börsen sägen am Dax-Aufschlag

| 27. November 2012 | Keine Kommentare

Nach einem zunächst positiven Handelsverlauf gibt der Dax einen guten Teil seines Gewinns in Folge schwach startender US-Börsen wieder ab. Bis zum späten Nachmittag hatte das deutsche Börsenbarometer noch von der Freigabe der nächsten Hellas-Kredittranche seitens der Euro-Finanzminister profitieren können. In den Vereinigten Staaten schien die Entscheidung jedoch schon eingepreist zu sein. Auf der anderen Seite des Atlantiks konzentriert sich das Interesse vielmehr auf die sich schleppenden Budget-Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern. Selbst positive Konjunkturdaten entfalten vor diesem Hintergrund nicht die erhoffte, stützende Wirkung.

So hat sich im November die Konsumstimmung unter den US-Verbrauchern deutlich besser entwickelt als zuvor prognostiziert. Auch die US-Auftragseingänge langlebiger Güter fielen im Oktober besser aus als erwartet. Dagegen haben die Preise für Einfamilienhäuser im Monat September mit einem Anstieg von 0,2 Prozent nur halb so stark angezogen wie im Vorfeld erwartet. Dow, Nasdaq und S&P notieren zur aktuellen Stunde samt und sonders hinter roten Vorzeichen. Nichtsdestotrotz kann der Dax die charttechnisch signifikante Marke von 7.300 Zählern bis dato halten. Bei einem Kurstand von derzeit 7.336 Punkten weist der deutsche Leitindex ein Plus von 0,6 Prozent aus.

(Marktkommentar von Gregor Kuhn, IG Markets)

 

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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