Dax gibt nach – Industriedaten aus Frankreich und Italien belasten

| 9. November 2012 | Keine Kommentare

Nach zwei Verlusttagen in Folge kann sich der deutsche Aktienindex auch am Freitagmorgen nicht aus dem Abwärtsstrudel befreien. Dazu kommen negative Vorgaben aus den USA und dem fernen Osten. Selbst positive Wirtschaftszahlen aus China können die Kurse nicht stützen.

Während am Donnerstag vor allem die Sorge um das drohende Scheitern des US-Haushaltes an der sogenannten Fiskalklippe die Märkte unter Druck setzte, kommen aktuell noch schwache Konjunkturdaten aus Frankreich und Italien dazu. Die französische Industrie hat einen Produktionsrückgang um 2,7 Prozent zu verzeichnen,  in Italien geht die Produktion um 1,5 Prozent zurück. In beiden Ländern liegen die Zahlen hinter den Erwartungen der Experten. In der Folge bricht der Dax einen ersten Erholungsversuch ab und fällt wieder unter die Marke von 7.200 Zählern. Bei derzeit 7.175 Punkten präsentiert das deutsche Börsenbarometer einen Abschlag von 0,4 Prozent.

(Marktkommentar von Gregor Kuhn, IG Markets)

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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