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	<title>WirtschaftsMagazin &#187; Schaeffler</title>
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	<description>Neues von der Börse in Frankfurt</description>
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		<title>Staatshilfen für Continental und Schaeffler geplant</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 23:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Einigung zwischen der Schaeffler-Gruppe und Continental sei auf Druck aus der Politik zurückzuführen, heiÃŸt es in einem Artikel des Handelsblatts. Beide Unternehmen bekämen aufgrund der riesigen 22 Mrd. Euro Schuldenlast nun staatliche Hilfe aus Bayern und Niedersachsen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einigung zwischen der Schaeffler-Gruppe und Continental sei auf Druck aus der Politik zurückzuführen, heißt es in einem Artikel des Handelsblatts. Beide Unternehmen bekämen aufgrund der riesigen 22 Mrd. Euro Schuldenlast nun staatliche Hilfe aus Bayern und Niedersachsen. Es sei eine Bedingung gewesen, dass der Reifenbereich herausgelöst werde und Hubertus von Grünberg diesen Prozess leite.</p>
<p>Eigentlich kann es nicht sein, dass der Staat einspringt, wenn unternehmerische Fehlentscheidungen zu einer Schieflage führen. Und wenn er denn mit Steuergeldern aushilft, muss das Folgen für die beteiligten Manager haben. Schaeffler hatte nicht genug Geld, um Continental zu übernehmen, tat es aber trotzdem. Nun verschlimmerte die Finanzkrise die Situation -  und deshalb soll nun der Steuerzahler die Zeche zahlen. Zunächst sollte eigentlich die Familie Schaeffler dazu angehalten werden, ihre stillen Reserven aufzulösen, oder brauchen wir ein weiteres Beispiel für privatisierte Gewinne und sozialisierte Verluste?</p>
<p>Das Beste wäre eine Rückabwicklung der Übernahme, aber das geht natürlich nicht, nachdem Schaeffler für die Conti-Aktien 75 Euro zahlte und diese am Freitagabend gerade noch 17,09 Euro wert waren. Ich gehe jetzt mal zocken und frage dann den Staat auch, ob er mir helfen wird&#8230;</p>
<p>Aprospros: Die Conti-Aktien fallen auch am Montag wieder, denn selbst mit der kolportierten Milliarde Staatshilfe ist das Vertrauen in die Fähigkeiten der beteiligten Personen am Boden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schaeffler setzt sich durch &#8211; Continental vor Aufspaltung</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 21:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun hat sich die Schaeffler-Gruppe durchgesetzt. Mit dem heutigen Tage hat die tradionsreiche Continental den Offenbarungseid geleistet: Hubertus von GrÃ¼nberg hat den Aufsichtsratsvorsitz aufgegeben, Schaeffler besetzt den Aufsichtsrat mit vier Vertretern, Continental wird aufgespalten. Damit ist der Worst-Case fÃ¼r Hannover RealitÃ¤t geworden. Verkauft wird das Ganze nun positiv, wie folgende ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat sich die Schaeffler-Gruppe durchgesetzt. Mit dem heutigen Tage hat die tradionsreiche Continental den Offenbarungseid geleistet: Hubertus von GrÃ¼nberg hat den Aufsichtsratsvorsitz aufgegeben, Schaeffler besetzt den Aufsichtsrat mit vier Vertretern, Continental wird aufgespalten. Damit ist der Worst-Case fÃ¼r Hannover RealitÃ¤t geworden. Verkauft wird das Ganze nun positiv, wie folgende Pressemitteilung auf der Internetseite von Continental belegt:</p>
<address>Zitat Anfang:<br />
</address>
<h1>Continental und Schaeffler Gruppe konkretisieren Zusammenarbeit</h1>
<p><span>Continental AG und Schaeffler Gruppe haben die Basis fÃ¼r eine konstruktive Zusammenarbeit auf der Grundlage der Investorenvereinbarung konkretisiert. Der Aufsichtsrat der Continental hat den Vorstand der Continental gebeten, unter der FÃ¼hÂ­rung des Vorstandsvorsitzenden Karl-Thomas Neumann Konzepte fÃ¼r eine Kooperation zwiÂ­schen den Automobilsparten beider Konzerne zu erarbeiten. Es ist das gemeinsame Ziel von Continental und Schaeffler, in Deutschland einen zweiten globalen Champion im AutomobilÂ­zuliefergeschÃ¤ft zu schaffen. Zugleich nahm der Aufsichtsrat zustimmend den Vorschlag des Vorstands zur Kenntnis, den Prozess fÃ¼r eine organisatorisch und rechtlich selbststÃ¤ndige Rubber Group (Carve-out) einzuleiten. Dieser Prozess wird unter enger Begleitung des derÂ­zeitigen Aufsichtsratsvorsitzenden der Continental, Hubertus von GrÃ¼nberg, erfolgen.</span></p>
<p><span>Vor diesem Hintergrund mÃ¶chte Hubertus von GrÃ¼nberg den Vorsitz im Aufsichtsrat kurzfrisÂ­tig zur VerfÃ¼gung stellen. Der Aufsichtsrat hat sich darauf verstÃ¤ndigt, der Schaeffler Gruppe vier Mandate anzubieten, wie dies in der Investorenvereinbarung vorgesehen ist. Die Schaeffler Gruppe hat Maria-Elisabeth Schaeffler, Georg Schaeffler, JÃ¼rgen GeiÃŸinger und Rolf Koerfer als Kandidaten benannt. Sobald diese AufsichtsrÃ¤te vom Amtsgericht bestellt sind, wird der Aufsichtsrat zÃ¼gig einen neuen Vorsitzenden wÃ¤hlen. Der Aufsichtsrat hat sich weiter auf die Kandidatur von Rolf Koerfer fÃ¼r den Vorsitz verstÃ¤ndigt. Hubertus von GrÃ¼nberg wird dem Aufsichtsrat weiterhin angehÃ¶ren.</span></p>
<p class="MsoNormalCxSpMittel"><span>Zur Hauptversammlung am 23. April stehen turnusgemÃ¤ÃŸ sÃ¤mtliche Vertreter der AnteilseigÂ­ner neu zur Wahl. Neben den vier Vertretern des GroÃŸaktionÃ¤rs Schaeffler Gruppe wird der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats sechs Kandidaten benennen. Dem kÃ¼nftig vierÂ­kÃ¶pfigen Nominierungsausschuss der Continental werden nach ihrer Bestellung durch das Amtsgericht auch zwei Vertreter der Schaeffler Gruppe angehÃ¶ren. Mit dieser Struktur werÂ­den im Aufsichtsrat gleichermaÃŸen KontinuitÃ¤t und die Interessenvertretung aller AktionÃ¤re sichergestellt.</span> <span><br />
</span></p>
<p class="MsoNormalCxSpMittel"><span>â€žIch bin sehr froh, dass wir jetzt nach intensiven GesprÃ¤chen eine LÃ¶sung gefunden haben, die im Interesse aller Beteiligten istâ€œ, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Hubertus von GrÃ¼nberg. â€žFÃ¼r die Erarbeitung eines unternehmerischen Konzeptes fÃ¼r eine selbststÃ¤ndige Rubber Group stehe ich gerne mit meinem Rat zur VerfÃ¼gung.â€œ</span></p>
<p class="MsoNormalCxSpMittel"><span>â€žIch freue mich sehr, dass das, was gut zusammenpasst, jetzt zusammenwachsen kannâ€œ, sagte Maria-Elisabeth Schaeffler. â€žEs ist meine feste Ãœberzeugung, dass Schaeffler und Continental gemeinsam die wirtschaftlichen Herausforderungen erfolgreich meistern und eine groÃŸe Zukunft haben werden.â€œ</span></p>
<p class="MsoNormalCxSpMittel"><span>â€žWir haben ein groÃŸes Ziel vor Augen. Wir wollen einen zweiten deutschen Champion von Weltformat schaffenâ€œ, sagte Vorstandsvorsitzender Karl-Thomas Neumann. â€žUm dieses Ziel zu erreichen, mÃ¼ssen wir alle an einem Strang ziehen. Und das kÃ¶nnen wir jetzt.â€œ</span></p>
<p class="MsoNormalCxSpMittel"><span>â€žIch freue mich, dass es gelungen ist, beide Seiten zusammen zu bringen. Gut 200.000 MitÂ­arbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit haben damit mehr Sicherheitâ€œ, sagte Bundeskanzler a.D. Gerhard SchrÃ¶der.</span></p>
<address class="MsoNormalCxSpMittel"><span>Ende der Pressemitteilung<br />
</span></address>
<p class="MsoNormalCxSpMittel"><span>So viele LÃ¼gen in einer Pressemitteilung gab es lange nicht mehr. TatsÃ¤chlich ist es das Ende der Conti, wie man sie bisher kannte. Der Reifenbereich, bis zur Ãœbernahme der Teves das Herz der Gesellschaft, wird ausgegliedert. Unter &#8220;carve out&#8221; versteht man, das Herausnehmen eines Unternehmensbereiches, um diesen als eigenstÃ¤ndiges Unternehmen wiederum an die BÃ¶rse zu bringen, wobei man die Mehrheit behÃ¤lt. In der aktuellen Situation von Schaeffler und Continental eine Chance, Geld einzusammeln. Von GrÃ¼nberg soll diesen Prozess nun begleiten, das ist ein Rest Anstand von Schaeffler in dieser Situation, mehr nicht. Ein richtiger RÃ¼ckzug von GrÃ¼nbergs wÃ¤re konsequenter und ehrlicher gewesen,Â  der Situation angemessen.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormalCxSpMittel"><span>Ob die von Frau Schaeffler prognostizierte Zukunft stattfinden kann, hÃ¤ngt allein an den Banken, die lÃ¤ngst das Sagen Ã¼ber beide Unternehmen haben. Es ist ein Jammer, wie Vorstand und Aufsichtsrat der Continental das Unternehmen innerhalb kÃ¼rzester Zeit mit Vollgas gegen die Wand gefahren haben. Die Gratulation in Richtung Schaeffler fÃ¼r den Sieg will einem nicht recht Ã¼ber die Lippen kommen, zu groÃŸ sind die Probleme, die man sich mit der Ãœbernahme der Continental aufgehalst hat. Da kann ein solcher Sieg auch zum Pyrrhussieg werden&#8230;<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schaeffler verpfÃ¤ndet Teile der Unternehmensgruppe an Banken &#8211; Hippe geht</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 10:15:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte um Continental und Schaeffler bleibt spannend: Es ist genau das passiert, was wir im Beitrag vom 23. Dezember vorhergesagt hatten: Die Conti-Aktie wurde nach unten geknÃ¼ppelt, auch die Aussage, dass Conti durch eine KapitalerhÃ¶hung eine Milliarde Euro einnehmen wolle, war Gift fÃ¼r den Kurs. Nun passiert das, was ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte um Continental und Schaeffler bleibt spannend: Es ist genau das passiert, was wir im <a title="Conti Aktien im Sturzflug - Schaeffler mit Problemen" href="http://www.wirtschaftsmagazin.net/2008/12/23/banken-haben-zugriff-auf-conti-aktien-neue-verteidigungsstrategie-moglich/" target="_blank">Beitrag vom 23. Dezember vorhergesagt</a> hatten: Die Conti-Aktie wurde nach unten geknÃ¼ppelt, auch die Aussage, dass Conti durch eine KapitalerhÃ¶hung eine Milliarde Euro einnehmen wolle, war Gift fÃ¼r den Kurs. Nun passiert das, was Schaeffler richtig schmerzt: Die Banken fordern weitere Sicherheiten, weil die Aktien so stark im Wert gefallen sind. Gestern Abend waren Conti-Aktien noch 17,09 Euro wert. Also muss Schaeffler nun sich selbst verpfÃ¤nden.</p>
<p>Schaeffler fordert den RÃ¼cktritt des Conti AR-Vorsitzenden von GrÃ¼nberg, der ja eigentlich erst derjenige war, der Schaeffler noch am freundlichsten begegnete. Heute ist die Sondersitzung des Aufsichtsrates, dort erwartet man, dass von GrÃ¼nberg bekannt gibt, dass er sich nicht wieder zur Wahl stellen wird. Durch die Schaeffler-Mehrheit auf der Hauptversammlung hat von GrÃ¼nberg ohnehin keine Chance auf Wiederwahl. Bitteres Ende einer langjÃ¤hrigen, erfolgreichen Arbeit.</p>
<p>Contis Finanz- und Reifenvorstand Alan Hippe , der bei der Nachfolge Manfred Wennemers nur zweiter Sieger war und gegen denÂ  &#8220;Autisten&#8221; (interne Conti Benennung) Neumann zurÃ¼ckstehen musste, geht zu Thyssen und verlÃ¤sst damit das schlingernde Schiff zur Unzeit. Dennoch war das zu erwarten &#8211; und es wÃ¤re vielleicht auch ohne Schaeffler passiert.</p>
<p>sst</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Banken haben Zugriff auf Conti-Aktien: Neue Verteidigungsstrategie mÃ¶glich</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 15:23:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie jetzt bekannt wurde, sind die Conti-Aktien von Schaeffler an die Banken abgetreten, wenn das Unternehmen nicht die Entschuldung voran bringt. So ergeben sich neue Verteidigungsstrategien fÃ¼r die Conti-Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Presseberichten haben die Banken die Daumen auf den Conti-Aktien, die Schaeffler im Zuge der Continental-Ãœbernahme erworben hat. Das Unternehmen hat derzeit Zugriff auf 90% der Aktien, darf aber nach dem Investorenvertrag mit Continental nur 49,99 Prozent halten. Sollte die Verschuldung von Schaeffler bis Mitte Januar 2009 nicht unter 10,5 Milliarden EuroÂ  liegen, steht den Banken aus den KreditvertrÃ¤gen diese Option offen. Der zweite Termin, zu dem Schaeffler Auflagen zu erfÃ¼llen habe, steht mit Juli 2009 an. Bis dahin mÃ¼ssen die Franken ihre Verschuldung auf unter 7,5 Milliarden EuroÂ  gebracht haben.</p>
<p>Sollte Schaeffler diese Termine nicht einhalten, kÃ¶nnen die Aktien zwangsverwertet werden. Damit wÃ¼rde der von Schaeffler gehaltene Aktienanteil wieder sinken und damit auch der Einfluss auf die Continental schwinden. Die finanzierenden Banken RBS, HypoVereinsbank, Commerzbank, Dresdner Bank, LBBW und UBS haben sich somit weitestgehend abgesichert. Hier dÃ¼rfte allerdings der Kursverfall der Conti-Aktie auch fÃ¼r Diskussionsbedarf sorgen. Normal ist es doch so, dass Banken Wertpapiere nur bis zu 50 Prozent des Kurswertes beleihen. Es wÃ¤re also die richtige Verteidigungsstrategie von Continental, jetzt mit schlechten Nachrichten den Kurs unter 30 Euro zu drÃ¼cken, denn spÃ¤testens dann wÃ¼rden die Banken richtig nervÃ¶s werden.</p>
<p>WÃ¤hrenddessen kommt Continental wohl mit den eigenen BankengesprÃ¤chen voran. Bis zum 23. Januar soll eine Einigung Ã¼ber die neuen Konditionen gefunden werden. Der Kauf von Siemens VDO hatte das Unternehmen schwer belastet, der aktuelle Schuldenstand liegt bei 11 Milliarden Euro. Durch die Finanzkrise und die schlechten Meldungen aus der Zulieferer- und Reifenbranche muss man davon ausgehen, dass Conti schlechte Nachrichten nicht extra erzeugen muss, denn wenn der Absatz schwÃ¤chelt und gleichzeitig aufgrund hÃ¶herer Risiken die Banken die Zinsschrauben anziehen, hat das Auswirkungen auf das Ergebnis, die erheblich sein werden.</p>
<p>Es bleibt also spannend im Ãœbernahme-Poker &#8211; und wer weiÃŸ, vielleicht beantragen Continental oder Schaeffler bald Staatshilfen. Das wÃ¼rde einen in der gegenwÃ¤rtigen Situation auch nicht mehr wundern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Continental fordert Einhaltung der VertrÃ¤ge</title>
		<link>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2008/12/22/continental-fordert-einhaltung-der-vertrage/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 13:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch nach der Genehmigung der Conti-Ãœbernahme geht das Tauziehen zwischen Hannover und Herzogenaurach weiter: Continental mÃ¶chte die eigenen Interessen gewahrt wissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch nach der Genehmigung der Conti-Ãœbernahme geht das Tauziehen zwischen Hannover und Herzogenaurach weiter: Continental mÃ¶chte die eigenen Interessen gewahrt wissen. Schaeffler hatte zugestimmt, sich bis 2012 auf einen Minderheitsanteil von 49,99% Prozent zu beschrÃ¤nken (auch das bedeutet faktisch, dass bei Conti ohne Zustimmung von Schaeffler nichts mehr geht) und umfangreiche Regelungen zum Schutz der Continental-Interessen unterschrieben, die frÃ¼hestens 2014 gekÃ¼ndig werden kÃ¶nnen.Â  Hier werden zum Beispiel der Marktauftritt und die MarkenfÃ¼hrung geregelt. Gestern sickerte durch, dass die Banken der Schaeffler-Gruppe diese Vereinbarungen als Ballast ansehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Continental und Schaeffler: Geht es noch peinlicher?</title>
		<link>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2008/12/20/continental-und-schaeffler-geht-es-noch-peinlicher/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 15:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Posse ger&auml;t inzwischen die &Uuml;bernahme von Continental durch Schaeffler. Dass Schaeffler als Familienunternehmen sehr geschickt die Schw&auml;che des durch &Uuml;bernahmen im gro&szlig;en Stil ungesichert dastehenden Konzerns geschickt genutzt hat, ist mittlerweile Geschichte. Auch das hinreichend kritisierte Vorgehen dabei ist dank des Erfolges der Guerilla-Taktik erledigt. Manfred Wennemer hat das Unternehmen verlassen, Dank f&uuml;r den bis zur &Uuml;bernahme von VDO Siemens erreichten Stabilisierungs- und Entschuldungskurs hat er nicht erhalten. Sicher nagt diese Schlappe noch schwer am Management des hannoverschen Automobilzulieferers. Rechtzeitig zur Verk&uuml;ndung der &Uuml;bernahmegenehmigung durch die EU beschwert sich Continental medienwirksam, dass Schaeffler sich in die Finantzierungsbem&uuml;hungen der Conti einmischt. Es seien Briefe von Schaeffler an die Banken, mit denen Continental verhandelt, gegangen. Hiermit habe Schaeffler gegen die Investoren-Vereinbarung mit Continental versto&szlig;en.</p>
<p><span id="more-39"></span></p>
<p>Fakt ist, dass die internationale Finanzkrise sowohl Continental, als auch Schaeffler zu einem sehr ung&uuml;nstigen Zeitpunkt voll erwischt. Beide Unternehmen &auml;chzen unter ihren Schulden. Und so kommt durch eine Indiskretion auch zutage, dass Schaeffler eine Finanzspritze von vier bis sieben Milliarden Euro brauche. Ein Schelm, wer dabei B&ouml;ses denkt.</p>
<p>Hannover mu&szlig; einsehen, dass die Zeiten, da man allein entscheiden konnte, der Vergangenheit angeh&ouml;ren. W&auml;re man bei der Expansion nicht gar so offensiv vorgegangen, w&auml;re Continental auch heute noch unabh&auml;ngig. Denn erst der Schuldenberg und die daraus resultierenden Herabstufungen der Aktie hatten Schaeffler die Chance gebracht, die wesentlich gr&ouml;&szlig;ere Continental anzugreifen.Da hilft nun alles wehklagen nicht: Vorstand und Aufsichtsrat der Continental m&uuml;ssen sich vorwerfen lassen, dass sie Continental so geschw&auml;cht haben, dass der Konzern ein &Uuml;bernhameopfer wurde. Das sind Managementfehler, die auch edadurch nicht besser werden, dass man immer mit dem ausgestreckten Finger nach Herzogenaurach zu Schaeffler zeigt.</p>
<p>Interessant w&auml;re sicher, mal etwas genauer die Rolle von Hubertus von Gr&uuml;nberg zu beleuchten. Er ist nicht der Mensch, der leichtfertig die Continental aufs Spiel setzen w&uuml;rde. Er gilt als Querdenker und Vision&auml;r, der auch schon mal etwas durchsetzt, woran nur er glaubt. Bei der &Uuml;bernahme von Teves behielt er Recht, selbst wenn in den ersten Jahren der neu gegr&uuml;ndete Bereich Automotive Systems kaum Ertrag brachte und die Reifensparte daf&uuml;r bluten musste. Die &Uuml;bernahme der VDO Siemens mit der einhergehenden Verschuldung des inzwischen weitgehend schuldenfreien Konzerns war aufgrund der h&ouml;heren Summen f&uuml;r die &Uuml;bernahme wesentlich gef&auml;hrlicher.&nbsp; Dennoch hat er es getan und daf&uuml;r musste es Gr&uuml;nde geben. Dass er jetzt abgel&ouml;st werden soll, k&ouml;nnte ihn entlasten oder auch dem Spruch &quot;Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehen&quot; entsprechen.</p>
<p>Es bleibt spannend, denn durch die Bankenkrise k&ouml;nnen auch Unternehmen wie Continental und Schaeffler Schwierigkeiten bekommen, ihre Kredite zu verl&auml;ngern oder auszubauen.</p>
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