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	<title>WirtschaftsMagazin &#187; Russland</title>
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	<description>Neues von der Börse in Frankfurt</description>
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		<title>Marktbericht 19. August: Dax auf Berg- und Talfahrt</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 17:34:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der heutige Handelstag glich einem ständigen Auf und Ab. Vormittags gab es Gerüchte um Frankreich, nachmittags gab es positive Kommentare der Bundesbank, die die Stimmung wieder aufhellten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Handelstag glich einem  ständigen Auf und Ab. Nachdem am Vormittag Gerüchte zur Kreditwürdigkeit  von Frankreich aufkamen, dass die Ratingagentur Moody’s überlege die  Bonität Frankreichs herabzustufen, begab sich  der deutsche Leitindex erstmal auf Talfahrt bis zu der Marke von 6140  Zählern. Im weiteren Handelsverlauf sorgten dann positive Kommentare der  Bundesbank  für eine Wende, so dass sich der DAX wieder bis 6225 Punkte  erholte.</p>
<p>Pünktlich zur Börseneröffnung in  den USA gab der deutsche Leitindex dann massiv ab und notiert momentan  bei 6088 Punkten was einem Abschlag von fast 1,6 Prozent beziehungsweise  100 Punkten entspricht. Verantwortlich hierfür  waren mal wieder Konjunkturdaten aus den USA. Die Erstanträge auf  Arbeitslosenhilfe lag bei 500.000 und war damit wesentlich schlechter  als erwartet.</p>
<p>Diese schwachen US-Daten zur  Konjunktur gaben dem Euro allerdings Auftrieb. Aktuell steht die  Gemeinschaftswährung bei ca. 1.2863 US-Dollar.</p>
<p>Weizen bleibt im Fokus der Anleger.  Der September-Kontrakt für US-Weizen notiert momentan bei 7,20  US-Dollar was einem Plus von ca. 4 Prozent entspricht. Es wird vermutet,  dass Weizen erst wieder zu günstigeren Preisen gehandelt  werden kann, wenn uns positive Nachrichten bezüglich der Aussaat aus  der Ukraine oder Russland erreichen. Ein wesentlicher Grund für die  Preissprünge des Weizens liegt wohl auch im Spekulationsgeschäft des  Agrarrohstoffs. Das Derivate-Volumen auf Weizen hat  enorm zugenommen.</p>
<p>Marktbericht von Johannes Bollongino, IG Markets</p>
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		<title>Marktbericht 17. August: DAX unbeeindruckt</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 16:03:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am zweiten Tag dieser Handelswoche präsentiert sich der deutsche Leitindex fest. Aktuell notiert der DAX bei 6200 Punkten was einem respektablen Anstieg von ca. 1,5 Prozent entspricht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am  zweiten Tag dieser Handelswoche präsentiert sich der deutsche Leitindex  fest. Aktuell notiert der DAX bei 6200 Punkten was einem respektablen  Anstieg von ca. 1,5 Prozent entspricht.  Beachtlich ist diese positive Tagestendenz im DAX vor dem Hintergrund  einer ZEW Umfrage unter Profianlegern zu den Wirtschaftsaussichten für  die verbleibende Jahreshälfte 2010 die durchweg von schlechteren  Aussichten in der Wirtschaft ausgehen. Diese Einschätzung  konnte die Kauflaune am deutschen Aktienmarkt aber nicht eintrüben.</p>
<p>Nach  erfolgreichen Anleiheemissionen in Irland und Spanien ist die  europäische Gemeinschaftwährung am heutigen Handelstag deutlich  gestiegen. Der Euro notierte im Nachmittagshandel  bei 1,2880 US-Dollar. Im asiatischen Handel hatte der Euro zeitweise  nur 1,2805 ‚Dollar gekostet. Darüber hinaus konnte der Euro auch auf  Grund der überraschend stark gestiegenen US-Industrieproduktion im Juli  zulegen. Letztere legte mit einem Wachstum von  1,0% doppelt so viel zu, wie zunächst erwartet (0,5%).</p>
<p>Dem  heutigen Aufwind der Aktienmärkten folgen auch ein ganze Reihe von  Rohstoffen. Besonderes Augenmerk wird nach wie vor auf den Weizenpreis  gelegt. Hiesige Wetterkapriolen, Umweltkatastrophen  in Pakistan und Russland ließen den Weizenpreis in den letzten Wochen  massiv steigen. Aktuell wird ein Bushel (Maßeinheit für Weizen) für ca  6,65 US-Dollar (Sep. Kontrakt) an der CBOT gehandelt. Damit ist der Kurs  für Weizen ca. 2 US-Dollar günstiger als noch  zu Beginn des Monats. Ein bisschen Entspannung tut gut, denn früher  oder später werden diese Preiserhöhungen auf die Lebensmittelpreise  aufgeschlagen.</p>
<p>Neben  Weizen ist natürlich Gold meist im Fokus der Anleger. Beim Goldpreis  gab es allerdings heute keine echte Tendenz. Die Feinunze notiert mehr  oder weniger auf Vortagsniveau –  1225 Dollar. Ein Nehmen und Geben zwischen Finanzinvestoren aus dem  asiatischen Raum und Juwelieren lassen den Goldpreis wenig schwanken.</p>
<p>Marktbericht von Johannes Bollongino, IG Markets</p>
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		<title>Marktbericht 28. Juni: DAX kann seine Gewinn nicht komplett halten</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 17:52:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der deutsche Aktienmarkt kann seine deutlichen Gewinne nicht über den US-Handelsstart hinaus retten. Selbst die gute Stimmung in Deutschland, durch den furiosen Sieg der deutschen Fussballnationalmannschaft gegen England, und gut ausgefallene US-Konjunkturdaten können den DAX deutlich über der 6.100er Marke  halten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Aktienmarkt kann seine deutlichen Gewinne nicht über den US-Handelsstart hinaus retten. Selbst die gute Stimmung in Deutschland, durch den furiosen Sieg der deutschen Fussballnationalmannschaft gegen England, und gut ausgefallene US-Konjunkturdaten können den DAX deutlich über der 6.100er Marke  halten. Aktuell notiert der deutsche Leitindex bei 6.110 Zählern mit 0,6 % im Plus.</p>
<p>Konjunkturdaten in den USA sind heute positiv ausgefallen, so ist die Kernrate zum Konsumpreis-Index im Mai um 0,2 % gestiegen. Die persönlichen Ausgaben legten im Mai um 0,2 % zu. Die persönlichen Einkommen erhöhten sich um 0,4 %. Der von Bloomberg erhobene Konsens ging zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen von einem Zuwachs von 0,1 % sowie 0,5 % aus. Die Sparrate ist im Mai von 3,8 % auf 4 % Prozent gestiegen. Dies entspricht einem 8-Monatshoch. Der US-amerikanische Chicago Fed National Activity Index notiert für Mai bei 0,21. Im April hatte der Index noch bei 0,25 gestanden.</p>
<p>Im Fokus standen heute die Papiere von Infineon. Einem Zeitungsbericht zu Folge forciert der russische Mischkonzern Sistema einen Einstieg in Infineon. Russlands Premierminister Putin hat bereits in Gesprächen mit Bundeskanzlerin Merkel darauf gedrängt, dass Sistema knapp 30% an Infineon übernehmen dürfe. Bestätigt wurde diese Spekulation bisher nicht, Infineon dementiert bisher dieses Gerücht. Infineon-Aktien steigen um 2,5% auf 5,10 €.</p>
<p>Charttechnisch bewegt sich der DAX aktuell in einer leicht neutralen Zone, die Chance auf neue Jahreshochs sind allerdings stark gesunken. Unterstützt wird der DAX bei etwa 6.030 Zählern und bei der psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Zählern. Erste Widerstände befinden sich im Bereich von 6.160 Zählern.</p>
<p>Marktkommentar von Patrick Pflüger, IG Markets</p>
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		<title>Einigung im Gasstreit erzielt &#8211; Ukraine verliert Kraftprobe</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 10:57:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ab Montag liefert Russland wieder Gas über die Pipeline der Ukraine nach Westeuropa. Die staatlichen Energieversorger Gazprom und Naftogaz begannen am Sonntagmorgen mit dem Entwurf eines Vertrags über die in der Nacht getroffene Einigung. Das teilte ein Gazprom-Sprecher nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Montag liefert Russland wieder Gas über die Pipeline der Ukraine nach Westeuropa. Die staatlichen Energieversorger Gazprom und Naftogaz begannen am Sonntagmorgen mit dem Entwurf eines Vertrags über die in der Nacht getroffene Einigung. Das teilte ein Gazprom-Sprecher nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau mit.</p>
<p>Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin hat sich nach stundenlangen Verhandlungen mit der ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko auf eine vollständige Wiederaufnahme der Gaslieferungen in Richtung Westen geeinigt. Allerdings muss die Ukraine ab 2010 Weltmarktpreise für Gas aus Russland zahlen. Für das laufende Jahr 2009 gewährt Moskau noch einen Nachlass von 20 Prozent, falls die Ukraine ihrerseits nicht die Transitgebühren erhöht. Damit hat Timoschenko das Tauziehen verloren und für die ukrainische Wirtschaft brechen noch härtere Zeiten an. Positiv ist, dass die Industrie die Arbeit wieder aufnehmen kann, negativ, dass genau diese Wirtschaft die Weltmarktpreise kaum wird zahlen können. Es ist also eine Frage der Zeit, bis die nächsten Probleme auftauchen werden.</p>
<p>Gefährlich wird es auch für die ukrainischen Verbraucher, die heute schon Probleme mit den Energiekosten haben. Die Lohnstruktur des Landes, gerade außerhalb der Großstädte, reicht gerade mal für die Verpflegung aus, aber selbst Lebensmittel sind in den letzten Jahren pro Jahr zweistellig verteuert worden.Wenn nun auch noch die Energiekosten stark ansteigen, werden breite Bevölkerungskreise noch mehr verarmen.</p>
<p>Putin und Timoschenko haben nun die beiden staatlich-kontrollierten Gaskonzerne, Gazprom für Russland und Naftogaz für die Ukraine, angewiesen, einen neuen Vertrag auszuarbeiten, sagte ein russischer Regierungssprecher. Sobald dieser unterzeichnet sei, würden die Gaslieferungen nach Europa wiederaufgenommen. Dies könne bereits in &#8220;sehr naher Zukunft&#8221; geschehen. Die Ukraine wird es sich zweimal überlegen, ob sie auch diesen Vertrag mit handschriftlichen Ergänzungen versehen wird, die ihr eine Hintertür eröffnen werden, denn das dürfte nach den Vorfällen der letzten Wochen zum endgültigen Bruch zwischen den beiden Staaten führen.</p>
<p>Die mit hohem Energieverbrauch produzierende Schwerindustrie des Landes ist auf billiges Gas aus Russland angewiesen. Gazprom hatte zuletzt mit 450 Dollar je 1000 Kubikmeter einen mehr als doppelt so hohen Gaspreis gefordert. Die in einer schweren Rezession steckende Ukraine hatte erklärt, sie könne nur eine Erhöhung auf 201 Dollar von 179,50 Dollar im Jahr 2007 zahlen.</p>
<p>Es bewahrheitet sich damit wieder einmal, dass die Nationen, die die Rohstoffe haben, am längeren Hebel sitzen. Für Westeuropa bedeutet dieser Gasstreit, dass man sich möglichst schnell unabhängig von den russischen Lieferungen machen sollte &#8211; doch wie das funktionieren soll, weiß derzeit keiner. Gazprom hatte in den letzten Wochen aktiv daran gearbeitet, Regierungen und Medien gegenüber den eigenen Standpunkt zu erläutern und so die Kommunikation im Gasstreit beherrscht. Mit einfachen, verständlichen Aussagen ging zum Beispiel Gazprom Vize Alexander Medwedew auf Europatournee und schaffte tatsächlich das Meisterstück, Gazprom als Opfer darzustellen.  Es leuchtet ein, dass ein Unternehmen nicht verpflichtet werden kann, Leistungen zu erbringen, wenn dafür kein Vertrag besteht. Die Behauptung, dass die Ukraine Gas gestohlen habe, wurde nicht zweifelsfrei belegt.</p>
<p>Andererseits ist auch nicht zu erwarten, dass die Ukraine, die von den Russen ohnehin nicht geliebt wird, Sonderrechte besitzen soll. In der Geschichte hat Russland die Ukraine annektiert, ausgehungert und ausgeplündert. Das ist auch bei den Ukrainern nicht vergessen worden. Sie können nur nichts dagegen tun, dass die Ausplünderung jetzt durch höhere Energiepreise fortgesetzt wird.</p>
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