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	<title>Wirtschaftsmagazin.net &#187; Rezession</title>
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		<title>Dax rauscht unter die Marke von 5.000 Punkten – Trichet spricht von Abkühlung der Weltwirtschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 16:58:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[EZB Chef J.C. Trichet gab den Märkten zum Nachmittag etwas Hoffnung. Er erklärte, dass der Weltwirtschaft keine Rezession drohe, allerdings würde sie sich merklich abkühlen. Der Dax hatte zu Handelsbeginn ordentlich Federn lassen müssen und markierte ein Zweieinhalb-Jahres-Tief bei ca. 4.965 Punkten und durchbrach damit die wichtige Marke von 5.000 Punkten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>EZB Chef J.C. Trichet gab den Märkten zum Nachmittag etwas Hoffnung. Er erklärte, dass der Weltwirtschaft keine Rezession drohe, allerdings würde sie sich merklich abkühlen. Der Dax hatte zu Handelsbeginn ordentlich Federn lassen müssen und markierte ein Zweieinhalb-Jahres-Tief bei ca. 4.965 Punkten und durchbrach damit die wichtige Marke von 5.000 Punkten. Momentan notiert der DAX bei 5.075 Punkten und somit erschreckende 115 Punkten schwächer (ca. Minus 2,2 Prozent).</p>
<p>Etliche negative Nachrichten ließen die Märkte heute einknicken. Neben den nicht enden wollenden Diskussionen einer griechischen Staatspleite belastete auch die Nachricht einer möglichen Abstufung französicher Großbanken durch die Ratingagentur Moody´s. Darüber hinaus schockte die Mitteilung einer Explosion in einer Atomanlage im französischen Chusclan.</p>
<p>Größte Verlierer im Dax sind heute erneut die Bankentitel. Sie leiden unter der möglichen Herabstufung französischer Banken und der ständigen Griechenland Problematik. Die Deutsche Bank verliert im Hoch ca. 10 Prozent, notiert aber zum späten Nachmittag „nur“ noch knapp 7 Prozent im Minus bei 21,53 Euro. Ähnlich schlecht ergeht es der Commerzbank, die scheinbar keinen Boden zu finden scheint. Die Aktie notiert ca. 8 Prozent schwächer und liegt bei 1,57 Euro.</p>
<p>Kurz vor Handelsschluss notiert lediglich ein Dax Wert im Plus: Infineon. Die Papiere von Infineon profitieren von Kaufempfehlungen und auch charttechnische Aspekte stützen den Kurs. Kurz vor Handelsschluss notiert der Wert bei ca. 5,70 Euro und damit gut zwei Prozent im Plus.</p>
<p>(Marktkommentar von Gregor Kuhn, Marktanalyst, IG Markets)</p>
<p><a href="http://www.wirtschaftsmagazin.net/2011/09/12/dax-rauscht-unter-die-marke-von-5-000-punkten-%e2%80%93-trichet-spricht-von-abkuhlung-der-weltwirtschaft/quotes-112/" rel="attachment wp-att-1327"><img class="aligncenter size-full wp-image-1327" title="Quotes" src="http://www.wirtschaftsmagazin.net/wp-content/uploads/2011/09/Marktkommentar_Bild17.jpg" alt="" width="560" height="280" /></a></p>
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		<title>Dax im Rebound-Modus – Karlsruhe und US-Börsen geben Rückenwind</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 15:34:52 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dax und Dow gewinnen nach der Talfahrt der letzten Handelstage wieder festen Boden unter den Füßen. Ausschlaggebend ist dafür vor allem die gestrige Trendwende im späten Handel an den US-Börsen sowie deren Fortsetzung im frühen Handel des heutigen Tages. Darüber hinaus vermeldet das hiesige produzierende Gewerbe erfreuliche Konjunkturdaten. Demnach ist die deutsche Industrieproduktion für diesen Branchensektor im Juli um 4 Prozent angestiegen, was erstmal nicht für eine drohende Rezession in Deutschland spricht. Zudem kommt Rückenwind aus Karlsruhe: das dort ansässige Bundesverfassungsgericht sieht die europäischen Rettungsmaßnahmen im Zuge der Euro-Krise für verfassungskonform an.</p>
<p>Getragen von diesem positiven Newsflow können sich die deutschen Leitindizes auf breiter Front erholen. Der deutsche Leitindex Dax legt einen Rebound auf das Parkett und notiert derzeit um 3,4 Prozent fester bei 5.369 Punkten. Auf dem Sprung präsentieren sich auch M-Dax und Tech-Dax, die weiter zulegen können: Der M-Dax notiert aktuell mit einem Plus von 4,2 Prozent bei 8.683 Zählern, der Technologie-Index Tech-Dax liegt mit einem Kurslevel von 711 Punkten 2,8 Prozent vorne. Vor allem Titel aus der Automobilbranche können ihre Gewinne im Tagesverlauf ausbauen: BMW, Daimler und VW verbuchen bis dato eine Performance von jeweils über 5 Prozent. In diesem Kontext zeigt auch die europäische Gemeinschaftswährung Stärke und behauptet die Marke von 1,40 US-Dollar. Derzeit notiert der Euro um 0,3 Prozent fester bei 1,4047 US-Dollar.</p>
<p>Die US-Börsen starten durchweg freundlich in den Handelstag. Während der amerikanische Leitindex DowJones mit 11.272 Punkten derzeit um 1,2 Prozent fester notiert, können Nasdaq und S&amp;P ebenfalls hinzugewinnen. Der amerikanische Technologie-Index notiert bei derzeit 2.194 Punkten (plus 1,3 Prozent), der breiter gefasste S&amp;P liegt bei aktuell 1.183 Zählern (plus 1,5 Prozent). Gold befindet sich derzeit in einer Rückholbewegung und findet sich mit einem Abschlag von 2,9 Prozent bei einem Preis von 1.809 US-Dollar pro Unze wieder.</p>
<p>Marktkommentar von Gregor Kuhn, Marktanalyst, IG Markets</p>
<p><a href="http://www.wirtschaftsmagazin.net/2011/09/07/dax-im-rebound-modus-%e2%80%93-karlsruhe-und-us-borsen-geben-ruckenwind/quotes-108/" rel="attachment wp-att-1300"><img class="aligncenter size-full wp-image-1300" title="Quotes" src="http://www.wirtschaftsmagazin.net/wp-content/uploads/2011/09/Marktkommentar_Bild13.jpg" alt="" width="560" height="280" /></a></p>
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		<title>Dax taumelt 5.000er Marke entgegen – Bankensektor und Konjunkturdaten belasten</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 18:14:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie erwartet ist auch der heutige Börsentag wieder von großer Nervosität und entsprechender Volatilität bestimmt. Nach den heftigen Kursverlusten des Vortages, wieder mal geprägt von der Sorge vor einer drohenden US-Rezession sowie der Schuldenmisere in der Euro-Zone, sind dies auch die Themen die den aktuellen Handelsverlauf dominieren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie erwartet ist auch der heutige Börsentag wieder von großer Nervosität und entsprechender Volatilität bestimmt. Nach den heftigen Kursverlusten des Vortages, wieder mal geprägt von der Sorge vor einer drohenden US-Rezession sowie der Schuldenmisere in der Euro-Zone, sind dies auch die Themen die den aktuellen Handelsverlauf dominieren.</p>
<p>Bis zum späten Mittag befand sich der deutsche Aktienindex noch im Rebound-Modus. Gestützt wurde die Erholung von einer Intervention der Schweizer Nationalbank (SNB), die wegen des starken Franken einen Mindestkurs zur europäischen Gemeinschaftswährung fixierte. Die Marke von 5.300 Zählern konnte der Dax jedoch nicht weiter behaupten, nachdem sich nach Deutsche Bank Chef Ackermann weitere Banker-Stimmen mehren, die die aktuelle Zuspitzung im Finanzsektor mit dem Crash im Jahr 2008 vergleichen.</p>
<p>Mit der Mitteilung, dass die deutsche Industrie im Juli, mit einem Rückgang des Ordervolumens von minus 2,8 Prozent in Relation zum Vormonat, ein unerwartet kräftiges Auftragsminus verbuchen muss, ging der deutsche Leitindex in den Sinkflug über. Ein schwache Eröffnung der maßgebenden Indizes in den Vereinigten Staaten tat ihr Übriges.</p>
<p>Derzeit notiert der deutsche Leitindex um 1,2 Prozent leichter bei 5.181 Zählern und markiert wieder neue Jahrestiefs. Der TechDax verliert 1,3 Prozent und liegt aktuell bei einem Stand von 687 Treffern. Der M-Dax notiert am späten Nachmittag 1,5 Prozent schwächer bei 8.280 Treffern. Die europäische Gemeinschaftswährung gibt am späten Nachmittag ebenfalls um 0,4 Prozent nach und zeichnet momentan bei 1,4034 US-Dollar.</p>
<p>Da gestern aufgrund des Feiertags „Labor Day“ der Börsenhandel in den USA ausfiel, wurde die heutige Eröffnung der US-Indizes mit umso mehr Spannung erwartet. Der Blick über den Atlantik kann die Stimmung aber auch nicht weiter aufhellen. Während der Leitindex DowJones mit 10.976 Punkten derzeit um 2,4 Prozent leichter notiert, sehen sich auch die Nasdaq und der breiter gefasste S&amp;P mit Abschlägen konfrontiert: der Technologie-Index notiert mit derzeit 2.126 Punkten 1,9 Prozent im Minus, der S&amp;P liegt bei momentan 1.145 Zählern 2,4 Prozent hinten. Goldunzen kratzen nach einer Rückholbewegung bis auf 1.859 Zählern wieder an der 1.900 US-Dollar Marke und notieren derzeit bei 1.895 US-Dollar (minus 0,3 Prozent).</p>
<p>Marktbericht von Gregor Kuhn , Marktanalyst, IG Markets</p>
<p><a href="http://www.wirtschaftsmagazin.net/2011/09/06/dax-taumelt-5-000er-marke-entgegen-%e2%80%93-bankensektor-und-konjunkturdaten-belasten/quotes-105/" rel="attachment wp-att-1279"><img class="aligncenter size-full wp-image-1279" title="Quotes" src="http://www.wirtschaftsmagazin.net/wp-content/uploads/2011/09/Marktkommentar_Bild1.jpg" alt="" width="560" height="280" /></a></p>
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		<title>Dax vor schwachem Start – Talfahrt scheint sich fortzusetzen</title>
		<link>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2011/08/22/dax-vor-schwachem-start-%e2%80%93-talfahrt-scheint-sich-fortzusetzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 08:28:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Talfahrt am deutschen Aktienmarkt dürfte sich zum Start in die neue Handelswoche fortsetzen. Am Freitag hatte der Dax 2,2 Prozent schwächer bei 5480 Punkten geschlossen. Händler verweisen zum einen auf die schwachen Vorgaben aus den USA, zum anderen auf die schwelende Staatsschuldenkrise in den Eurostaaten und die Sorge vor einem Abrutschen der Weltwirtschaft in eine Rezession.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Talfahrt am deutschen Aktienmarkt dürfte sich zum Start in die neue Handelswoche fortsetzen. Am Freitag hatte der Dax 2,2 Prozent schwächer bei 5480 Punkten geschlossen. Händler verweisen zum einen auf die schwachen Vorgaben aus den USA, zum anderen auf die schwelende Staatsschuldenkrise in den Eurostaaten und die Sorge vor einem Abrutschen der Weltwirtschaft in eine Rezession.</p>
<p>Die Blicke richteten sich vor diesem Hintergrund bereits nach Jackson Hole, wo US-Notenbankchef Ben Bernanke am kommenden Freitag seine mit Spannung erwartete Rede halten wird.</p>
<p>Die Börsen würden derzeit von der Unsicherheit um die weltweite Konjunkturentwicklung bestimmt, sagte ein Aktienstratege. Indes werden Börsianer auch auf Libyen achten, wo nun offenbar der Sturz von Machthaber Muammar al Gaddafi bevorsteht.</p>
<p>Die Agenda der makroökonomischen Kennziffern ist zu Wochenbeginn dünn bestückt, erwartet wird lediglich der Chicago-Fed-National-Activity-Index (CFNAI) für Juli. Investoren erhoffen sich von diesem regionalen Stimmungsfaktor Hinweise auf die Verfassung der US-Wirtschaft.</p>
<p>(Marktkommentar von IG Markets)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.wirtschaftsmagazin.net/2011/08/22/dax-vor-schwachem-start-%e2%80%93-talfahrt-scheint-sich-fortzusetzen/quotes-95/" rel="attachment wp-att-1230"><img class="aligncenter size-full wp-image-1230" title="Quotes" src="http://www.wirtschaftsmagazin.net/wp-content/uploads/2011/08/Marktkommentar_Bild17.jpg" alt="" width="560" height="280" /></a></p>
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		<title>Dax testet Jahrestief – Philly Fed Index auf Krisenstand von 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 17:06:48 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nervosität ist zurück und mit ihr jene extreme Volatilität, die bereits letzte Woche so manchen Anlegern die Schweißperlen auf die Stirn getrieben hat. Nach den negativen Konjunkturdaten dieser Woche aus Übersee, Asien sowie Europa gehen die bedeutendsten Indizes weltweit in die Knie. Während in den USA ein Abgleiten in die Rezession droht, werden für Asien die Wachstumsprognosen gesenkt. In Europa wiederum kommt das Wirtschaftswachstum der Exportnation Deutschland im zweiten Quartal nahezu zum Erliegen. Um 16:00 Uhr vermeldet schließlich der Philly Fed Index für Juli einen Barometerstand von minus 30,70 – so negativ wie seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr. Prognosen gingen noch von einem Wert von 4,0 Zählern nach zuletzt 3,2 Punkten aus. Der Index der Federal Reserve Bank of Philadelphia repräsentiert die derzeitige, konjunkturelle Lage und mittelfristige Perspektive des verarbeitenden US-Gewerbes.</p>
<p>Im Sog dieses negativen Nachrichtenstrudels flaggt der deutsche Aktienindex auf Halbmast und markiert im späten Handel bei 5.535 Punkten sein Tagestief. Derzeit notiert der Dax um 5,2 Prozent leichter bei 5.641 Zählern. Der TechDax verliert 5,2 Prozent und liegt aktuell bei einem Stand von 684 Treffern. Der M-Dax notiert am späten Nachmittag 6,1 Prozent schwächer bei 8.534 Treffern. Die europäische Gemeinschaftswährung gibt am späten Nachmittag ebenfalls um 0,7 Prozent nach und zeichnet momentan bei 1,4319 US-Dollar.</p>
<p>Der Blick über den Atlantik trägt auch nicht wirklich zur Entspannung bei. Während der Leitindex DowJones mit 10.964 Punkten derzeit um 4,4 Prozent leichter notiert, sehen sich auch die Nasdaq und der breiter gefasste S&amp;P mit Abschlägen konfrontiert: der Technologie-Index notiert mit derzeit 2.086 Punkten 4,4 Prozent im Plus, der S&amp;P liegt bei momentan 1.144 Zählern 4,1 Prozent hinten.</p>
<p>Die als sicherer Hafen geltenden Goldunzen werden ihrem Ruf dagegen gerecht und eilen vor dem Hintergrund heftiger Turbulenzen an den Kapitalmärkten dieser Welt von Hoch zu Hoch. Das Edelmetall markiert im heutigen Handel neue Rekordstände und weist am späten Nachmittag mit einem Plus von 1,8 Prozent einen Preis von 1.821 US Dollar pro Unze aus.</p>
<p>(Marktkommentar von Gregor Kuhn, IG Markets)</p>
<p><a href="http://www.wirtschaftsmagazin.net/2011/08/18/dax-testet-jahrestief-%e2%80%93-philly-fed-index-auf-krisenstand-von-2009/quotes-98/" rel="attachment wp-att-1242"><img class="aligncenter size-full wp-image-1242" title="Quotes" src="http://www.wirtschaftsmagazin.net/wp-content/uploads/2011/08/Marktkommentar_Bild110.jpg" alt="" width="560" height="280" /></a></p>
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		<title>Handelswoche des Grauens – Dax im Tal der Tränen, zuletzt aber mit leichter Bodenbildung</title>
		<link>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2011/08/05/handelswoche-des-grauens-%e2%80%93-dax-im-tal-der-tranen-zuletzt-aber-mit-leichter-bodenbildung/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 16:17:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wohl selten haben Anleger das Wochenende so herbei gesehnt wie am heutigen Freitag. Zwischen Hoch und Tief der ausklingenden Handelswoche liegen sage und schreibe 1.130 Zähler. Nach der „5 vor 12 Einigung“ zwischen Republikanern und Demokraten hinsichtlich einer Erhöhung des US-Schulden-Limits schnellte der Deutsche Leitindex noch auf 7.280 Punkte, heute – gerade mal 5 Tage später - haben Marktteilnehmer das Jahrestief von 6.150 Treffern gesehen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl selten haben Anleger das Wochenende so herbei gesehnt wie am heutigen Freitag. Zwischen Hoch und Tief der ausklingenden Handelswoche liegen sage und schreibe 1.130 Zähler. Nach der „5 vor 12 Einigung“ zwischen Republikanern und Demokraten hinsichtlich einer Erhöhung des US-Schulden-Limits schnellte der Deutsche Leitindex noch auf 7.280 Punkte, heute – gerade mal 5 Tage später &#8211; haben Marktteilnehmer das Jahrestief von 6.150 Treffern gesehen. Das Fukushima-Tief und die signifikante Support-Zone im Bereich von 7.350 Zählern wurden geradezu pulverisiert.</p>
<p>Was ist passiert? Zum einen scheint die US-Wirtschaft zum Stillstand gekommen zu sein. Es herrscht de facto Null-Wachstum – ein Abgleiten in die Rezession ist also nicht nur wahrscheinlich, sondern könnte unmittelbar bevorstehen. Der Schuldenkompromiss verschafft in diesem Zusammenhang nur Zeit, zur Lösung des Problems trägt er nicht bei, zumal die hier inbegriffenen Sparmaßnahmen kaum als Konjunkturspritze dienen dürften. Vor diesem Hintergrund drohen denn auch die renommierten Ratingagenturen mit einer Bonitätsabstufung der Vereinigten Staaten. Den Silberstreifen am Horizont lieferte am heutigen Tag die Veröffentlichung der US Arbeitsmarktzahlen. Demnach hat sich die Arbeitslosenquote unerwartet von 9,2 auf 9,1 Punkte reduziert, außerhalb der US-Landwirtschaft wurden summa summarum 117.000 neue Stellen generiert.</p>
<p>Auf der anderen Seite kommen die Europäer nicht aus der Bredouille. Die Schuldenkrise scheint auf neue Sorgenkandidaten überzugreifen. Letztere lauten Italien und Spanien, die ebenfalls ihre Haushaltsdefizite immer schlechter in den Griff bekommen. Die Refinanzierungsschwierigkeiten besagter Mittelmeerstaaten dürften aufgrund steigender Zinssätze für Staatsanleihen zunehmen. So gab gestern die Mailänder Börse, belastet von Sorgen über die Zahlungsfähigkeit Italiens, um 5,2 Prozent nach. Als zuletzt auch noch ein Rundschreiben Barosos, Präsident der Europäischen Kommission, publik wurde, dessen Inhalt die Ergebnisse des gerade mal 2 Wochen alten Euro-Rettungspaketes als unzulänglich bezeichnete, war es mit dem Vertrauen der Märkte dahin.</p>
<p>Im späten Handel können sich die Deutschen Indizes zumindest von ihren Tiefs leicht erholen – nicht zuletzt wegen des bereits erwähnten Hoffnungsschimmers am US-Arbeitsmarkt. Ob dieser Boden nachhaltiger Natur ist, wird sich noch herausstellen. Derzeit notiert der Dax um 2,3 Prozent leichter bei 6.266 Punkten. Der TechDax verliert 0,7 Prozent und liegt aktuell bei einem Zählerstand von 719 Treffern. Der M-Dax notiert am späten Nachmittag dagegen 0,2 Prozent fester bei 9.240 Treffern. Die Europäische Gemeinschaftswährung kann am späten Nachmittag um 0,8 Prozent dazu gewinnen und zeichnet momentan bei 1,4199 US-Dollar.</p>
<p>Wie schaut es nun bei den taktgebenden US-Börsen aus? Während der Leitindex DowJones mit 11.346 Punkten derzeit um 0,3 Prozent leichter notiert, haben auch die Nasdaq und der breiter gefasste S&amp;P mit Verlusten zu kämpfen: der Technologie-Index notiert mit derzeit 2.192 Punkten 0,7 Prozent im Minus, der S&amp;P gibt bei momentan 1.194 Zählern um 0,5 Prozent nach.</p>
<p>(Marktkommentar von Gregor Kuhn, IG Markets)</p>
<p><a href="http://www.wirtschaftsmagazin.net/2011/08/05/handelswoche-des-grauens-%e2%80%93-dax-im-tal-der-tranen-zuletzt-aber-mit-leichter-bodenbildung/quotes-88/" rel="attachment wp-att-1155"><img class="aligncenter size-full wp-image-1155" title="Quotes" src="http://www.wirtschaftsmagazin.net/wp-content/uploads/2011/08/Marktkommentar_Bild1.jpg" alt="" width="560" height="280" /></a></p>
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		<title>Schwarz, schwärzer, Börse: Kapitalmärkte im Sturzflug</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 08:20:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Krise und kein Ende. Das Katastrophen-Konglomerat aus Schuldenkrise und drohender Rezession in den Vereinigten Staaten, sowie ungelöster staatlicher Verschuldungsprobleme in den Europäischen Peripheriestaaten, lassen die Kapitalmärkte in den Sturzflug übergehen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Krise und kein Ende. Das Katastrophen-Konglomerat aus Schuldenkrise und drohender Rezession in den Vereinigten Staaten, sowie ungelöster staatlicher Verschuldungsprobleme in den Europäischen Peripheriestaaten, lassen die Kapitalmärkte in den Sturzflug übergehen. In den USA spitzte sich die Lage am gestrigen Handel zu. Der Dow verlor mehr als 500 Punkte und driftete unter die Marke von 11.400 Zählern. Der S&amp;P  ging um 4,7 Prozent leichter aus dem Handel. Belastet von Sorgen über die Zahlungsfähigkeit Italiens, gab auch die Mailänder Börse um 5,2 Prozent nach. Der Dax verließ das Parkett um 3,4 Prozent schwächer und schloss die Pforten bei 6.414 Punkten. Der nachbörsliche XDax notierte zum Handelsende gar bei 6.262 Treffern.</p>
<p>Nachdem auch die Vorgaben aus Asien denkbar schlecht sind, setzt sich im frühen Handel auch hier zu Lande die Talfahrt fort. Steht ein schwarzer Freitag vor der Tür? Der Dax notiert aktuell bereits um 2,1 Prozent schwächer bei 6.282 Punkten. Der TechDax verliert in der ersten halben Stunde nach Börseneröffnung 5,1 Prozent und liegt aktuell bei einem Zählerstand von 687 Treffern. Der M-Dax notiert 5,2 Prozent leichter bei 8.745 Zählern. Die europäische Gemeinschaftswährung zeichnet dagegen derzeit um 0,4 Prozent fester bei 1,4153 US-Dollar.</p>
<p>(Marktkommentar von Gregor Kuhn, Marktanalyst, IG Markets)</p>
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