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	<title>WirtschaftsMagazin &#187; Kredite</title>
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	<description>Neues von der Börse in Frankfurt</description>
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		<title>Deutsche Bank erwartet mehr Ausfälle bei Krediten</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 16:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bank erwartet für die Finanzbranche noch heftigen Gegenwind: Man sieht eine Welle von Kreditausfällen im Anrollen. Deutschland-Chef Jürgen Fitschen sagt "besondere Herausforderungen für das erste Halbjahr 2010" voraus. Wegen der Wirtschaftskrise können immer mehr Schuldner ihre Raten nicht zahlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bank erwartet für die Finanzbranche noch heftigen Gegenwind: Man sieht eine Welle von Kreditausfällen im Anrollen. Deutschland-Chef Jürgen Fitschen sagt &#8220;besondere Herausforderungen für das erste Halbjahr 2010&#8243; voraus. Wegen der Wirtschaftskrise können immer mehr Schuldner ihre Raten nicht zahlen. Die Deutsche Bank hatte im ersten Halbjahr 2009 ihre Rückstellungen für faule Kredite versechsfacht, auf jetzt 1.5 Milliarden Euro. Analysten schätzen, dass im dritten Quartal 2009 weitere 700 Mio. Euro zurückgelegt werden mussten.</p>
<p>Teilweise sind es die Banken selbst, die bereits wieder so arbeiten, wie vor der Krise. Man hört aus den Unternehmen zunehmend Beispiele, wo die Banken als problemverstärkend auftreten, indem Finanzierungen abgelehnt werden, selbst wenn die Rückzahlung durch Aufträge abgedeckt sind. Kurzfristiger Finanzbedarf wird durch lähmend langsame Prozesse blockiert, so muss die Bank nicht absagen. Ein Trick, der mittlerweile in jeder Bank hervorragend funktioniert. Ein anderes Verhalten, dass Unternehmer verrückt machen kann, ist das stetige Anforderungen von neuen Tabellen, Charts und Auswertungen. Das kann sich über Monate hinziehen &#8211; so lange, bis das Unternehmen aufgibt und &#8220;freiwillig&#8221; sein Kredit- oder Finanzierungsgesuch aufgibt. Auch gesunde Unternehmen können durch das Wegbleiben von Liquidität in die Krise geführt werden und wenn diese von den Banken verursachte  Kreditklemme weiter anhält, wird sich die Chance von Kreditausfällen weiter erhöhen.</p>
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		<title>Citigroup macht 14,2 Milliarden Euro Verlust</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 21:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die bis zum Beginn der Finanzkrise grÃ¶ÃŸte Bank der Welt, Citigroup, hat das Jahr 2008 mit einem Rekordverlust von 18,7 Milliarden US_Dollar abgeschlossen. Allein im vierten Quartal verbuchte das Institut einen Verlust in HÃ¶he von 8,3 Milliarden Dollar. Allein 6,1 Milliarden verlor die Bank durch nicht zurÃ¼ckgezahlte Kredite. Und offenbar ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die bis zum Beginn der Finanzkrise grÃ¶ÃŸte Bank der Welt, Citigroup, hat das Jahr 2008 mit einem Rekordverlust von 18,7 Milliarden US_Dollar abgeschlossen. Allein im vierten Quartal verbuchte das Institut einen Verlust in HÃ¶he von 8,3 Milliarden Dollar. Allein 6,1 Milliarden verlor die Bank durch nicht zurÃ¼ckgezahlte Kredite. Und offenbar erwartet man noch mehr AusfÃ¤lle. Weitere 6 Milliarden wurden dafÃ¼r bereits zurÃ¼ckgestellt.</p>
<p><span class="madtext">Aufgrund der hohen Verluste beschloss die BankÂ  die Aufspaltung in zwei Gesellschaften: Das GeschÃ¤ft fÃ¼r Privat- undÂ  GeschÃ¤ftskunden in Ã¼ber 100 LÃ¤ndern und mit Anlagen in HÃ¶he von 1,1Â  Billionen Dollar soll in die Citicorp verlagert werden. DieÂ  Handelssparte und die VermÃ¶gensverwaltung will die Bank in die CitiÂ  Holdings ausgliedern. </span>ZusÃ¤tzlich gehÃ¶rt ein sogenannter &#8220;Special Asset Pool&#8221; zur Citi Holdings, in den problematische Wertpapiere ausgelagert und deren Risiken und Verluste eingedÃ¤mmt werden sollen.<span class="madtext"> Citigroup verÃ¶ffentlichte in der vergangenen Woche ihre PlÃ¤ne, ihr HandelsgeschÃ¤ft mit Morgan Stanley zusammenzulegen.</span></p>
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		<title>Commerzbank wird zu einem Viertel verstaatlicht</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 11:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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<category>Bankenkrise</category><category>Bankenrettungsfonds</category><category>Commerzbank</category><category>Dresdner Bank</category><category>Finanzhilfen</category><category>Finanzkrise</category><category>Finanzmarktkrise</category><category>Frankfurt</category><category>Kredite</category><category>Kreditsachbearbeiter</category><category>Staatshilfe</category><category>strukturierte Wertpapiere</category><category>Verstaatlichung</category>
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		<description><![CDATA[Die zweitgrÃ¶ÃŸte deutsche Bank, die Commerzbank, wird nun doch zu einem Viertel verstaatlicht. Damit ist der Versuch, durch die Ãœbernahme der kriselnden Dresdner Bank von der Allianz Ã¼ber die reine GrÃ¶ÃŸe Boden gut zu machen, grÃ¼ndlich misslungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweitgrÃ¶ÃŸte deutsche Bank, die Commerzbank, wird nun doch zu einem Viertel verstaatlicht. Damit ist der Versuch, durch die Ãœbernahme der kriselnden Dresdner Bank von der Allianz Ã¼ber die reine GrÃ¶ÃŸe Boden gut zu machen, grÃ¼ndlich misslungen.</p>
<p><span class="teasertext_contentEconomy">Der Bankenrettungsfonds der Bundesregierung (SoFFin) Ã¼bernimmt im Rahmen eines nochmaligen Rettungspakets 25 Prozent plus eine Aktie, teilte die Commerzbank in Frankfurt am Main mit. Die Commerzbank erhalte dadurch zusÃ¤tzliches Eigenkapital im Wert von zehn Milliarden Euro. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums erklÃ¤rte, die Commerzbank werde durch die neuen Finanzhilfen in die Lage versetzt, &#8220;sich in der Finanzmarktkrise erfolgreich und wettbewerbsfÃ¤hig aufzustellen&#8221;. </span></p>
<p><span class="teasertext_contentEconomy">Der 25%-Anteil wird durch die Ausgabe neuer Aktien fÃ¼r jeweils 6 Euro an den Bund erreicht, so bekommt die Commerzbank 1,8 Milliarden Euro, der Bankenrettungsfonds tut dann noch 8,2 Milliarden Euro dazu. Erst im letzten Monat (!) hatte der Bankenrettungsfonds 8,2 Milliarden Euro bereitgestellt.<br />
</span></p>
<p><span class="teasertext_contentEconomy">Finanziert damit der Steuerzahler letztendlich die Ãœbernahme der Dresdner Bank? Nein, denn der damalige Kaufpreis von 1,1 Mrd. Euro darf nun von der Allianz wieder zur VerfÃ¼gung gestellt werden, indem die Allianz strukturierte Wertpapiere Ã¼bernimmt. Dennoch ist die Allianz der groÃŸe Gewinner dieses Pokers, denn sie ist die notleidende Dresdner los, auch wenn sie sie im Endeffekt verschenkt hat, gehÃ¶rt sie damit zu den am wenigsten Gebeutelten Beteiligten. Liest man nochmal in den Meldungen aus August/September 2008 nach, so wurde die Ãœbernahme damals positiv gesehen, weniger von den BeschÃ¤ftigten, aber dafÃ¼r von der BaFIN und den AktionÃ¤rsvertretern. Rund 9000 Stellen sollten im Zuge der Ãœbernahme gestrichen werden, das Investment-Banking schrumpfen und damit die Risiken minimiert werden. </span>Die jÃ¤hrlichen Kosten sollen nach der Ãœbernahme um rund 1,9 Milliarden Euro gedrÃ¼ckt werden. Alles Unsinn, denn tatsÃ¤chlich hat die Commerzbank einen Wettbewerber Ã¼bernommen, der Risiken in MilliardenhÃ¶he in die Ehe eingebracht hat.</p>
<p>Von den vollmundigen AnkÃ¼ndigungen ist offenbar nicht viel Ã¼brig geblieben, heute hat die Commerzbank drei Viertel an Wert eingebÃ¼sst und der Staat, also wir alle, sind unfreiwillig zu Bankern geworden, um das Schlimmste zu verhindern. Da wundert es auch nicht, dass die Mitarbeiter gelÃ¤hmt erscheinen und bei der Kreditvergabe Sicherheiten verlangen, die ein normaler Kreditnehmer nicht bringen kann. Offenbar gibt es betriebsintern die Anweisung, kein Geld aus der Hand zu geben.</p>
<p>Stellen wir uns doch mal vor, was passieren wÃ¼rde, wenn die Commerzbank bei einem eigenen Kreditsachbearbeiter einen ÃœberbrÃ¼ckungskredit nachfragen wÃ¼rde. Klar, der wÃ¼rde abgelehnt werden. Und so mÃ¼ssen sich die Kunden fragen, ob sie dieser nicht kreditwÃ¼rdigen Bank ihr Geld leihen sollten.</p>
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