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	<title>WirtschaftsMagazin &#187; Hannover</title>
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	<description>Neues von der Börse in Frankfurt</description>
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		<title>Continental fordert Einhaltung der VertrÃ¤ge</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 13:39:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auch nach der Genehmigung der Conti-Ãœbernahme geht das Tauziehen zwischen Hannover und Herzogenaurach weiter: Continental mÃ¶chte die eigenen Interessen gewahrt wissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch nach der Genehmigung der Conti-Ãœbernahme geht das Tauziehen zwischen Hannover und Herzogenaurach weiter: Continental mÃ¶chte die eigenen Interessen gewahrt wissen. Schaeffler hatte zugestimmt, sich bis 2012 auf einen Minderheitsanteil von 49,99% Prozent zu beschrÃ¤nken (auch das bedeutet faktisch, dass bei Conti ohne Zustimmung von Schaeffler nichts mehr geht) und umfangreiche Regelungen zum Schutz der Continental-Interessen unterschrieben, die frÃ¼hestens 2014 gekÃ¼ndig werden kÃ¶nnen.Â  Hier werden zum Beispiel der Marktauftritt und die MarkenfÃ¼hrung geregelt. Gestern sickerte durch, dass die Banken der Schaeffler-Gruppe diese Vereinbarungen als Ballast ansehen.</p>
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		<title>Continental und Schaeffler: Geht es noch peinlicher?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 15:54:29 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Posse ger&auml;t inzwischen die &Uuml;bernahme von Continental durch Schaeffler. Dass Schaeffler als Familienunternehmen sehr geschickt die Schw&auml;che des durch &Uuml;bernahmen im gro&szlig;en Stil ungesichert dastehenden Konzerns geschickt genutzt hat, ist mittlerweile Geschichte. Auch das hinreichend kritisierte Vorgehen dabei ist dank des Erfolges der Guerilla-Taktik erledigt. Manfred Wennemer hat das Unternehmen verlassen, Dank f&uuml;r den bis zur &Uuml;bernahme von VDO Siemens erreichten Stabilisierungs- und Entschuldungskurs hat er nicht erhalten. Sicher nagt diese Schlappe noch schwer am Management des hannoverschen Automobilzulieferers. Rechtzeitig zur Verk&uuml;ndung der &Uuml;bernahmegenehmigung durch die EU beschwert sich Continental medienwirksam, dass Schaeffler sich in die Finantzierungsbem&uuml;hungen der Conti einmischt. Es seien Briefe von Schaeffler an die Banken, mit denen Continental verhandelt, gegangen. Hiermit habe Schaeffler gegen die Investoren-Vereinbarung mit Continental versto&szlig;en.</p>
<p><span id="more-39"></span></p>
<p>Fakt ist, dass die internationale Finanzkrise sowohl Continental, als auch Schaeffler zu einem sehr ung&uuml;nstigen Zeitpunkt voll erwischt. Beide Unternehmen &auml;chzen unter ihren Schulden. Und so kommt durch eine Indiskretion auch zutage, dass Schaeffler eine Finanzspritze von vier bis sieben Milliarden Euro brauche. Ein Schelm, wer dabei B&ouml;ses denkt.</p>
<p>Hannover mu&szlig; einsehen, dass die Zeiten, da man allein entscheiden konnte, der Vergangenheit angeh&ouml;ren. W&auml;re man bei der Expansion nicht gar so offensiv vorgegangen, w&auml;re Continental auch heute noch unabh&auml;ngig. Denn erst der Schuldenberg und die daraus resultierenden Herabstufungen der Aktie hatten Schaeffler die Chance gebracht, die wesentlich gr&ouml;&szlig;ere Continental anzugreifen.Da hilft nun alles wehklagen nicht: Vorstand und Aufsichtsrat der Continental m&uuml;ssen sich vorwerfen lassen, dass sie Continental so geschw&auml;cht haben, dass der Konzern ein &Uuml;bernhameopfer wurde. Das sind Managementfehler, die auch edadurch nicht besser werden, dass man immer mit dem ausgestreckten Finger nach Herzogenaurach zu Schaeffler zeigt.</p>
<p>Interessant w&auml;re sicher, mal etwas genauer die Rolle von Hubertus von Gr&uuml;nberg zu beleuchten. Er ist nicht der Mensch, der leichtfertig die Continental aufs Spiel setzen w&uuml;rde. Er gilt als Querdenker und Vision&auml;r, der auch schon mal etwas durchsetzt, woran nur er glaubt. Bei der &Uuml;bernahme von Teves behielt er Recht, selbst wenn in den ersten Jahren der neu gegr&uuml;ndete Bereich Automotive Systems kaum Ertrag brachte und die Reifensparte daf&uuml;r bluten musste. Die &Uuml;bernahme der VDO Siemens mit der einhergehenden Verschuldung des inzwischen weitgehend schuldenfreien Konzerns war aufgrund der h&ouml;heren Summen f&uuml;r die &Uuml;bernahme wesentlich gef&auml;hrlicher.&nbsp; Dennoch hat er es getan und daf&uuml;r musste es Gr&uuml;nde geben. Dass er jetzt abgel&ouml;st werden soll, k&ouml;nnte ihn entlasten oder auch dem Spruch &quot;Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehen&quot; entsprechen.</p>
<p>Es bleibt spannend, denn durch die Bankenkrise k&ouml;nnen auch Unternehmen wie Continental und Schaeffler Schwierigkeiten bekommen, ihre Kredite zu verl&auml;ngern oder auszubauen.</p>
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