
Der DAX präsentiert sich nach einem freundlichen Handelsstart nun deutlich schwächer und konnte seine Vormittagsgewinne nicht halten. Die deutsche Bundesregierung und die Ratingagentur Fitch schüren Unsicherheit und belasten den Gesamtmarkt. Aktuell notiert der DAX bei 5.820 Zählern mit 1,4% im Minus.
Der deutsche Aktienmarkt präsentiert sich an einem erneut volatilen Handelstag etwas fester. Zum Handelsstart stand allerdings ein großer Verlust zu Buche, nach Handelsstart an der Wall Street drehte der Markt allerdings. Die enorme Verunsicherung der Anleger zeigt sich derzeit wieder in der hohen Volatilität der Aktienindizes weltweit.
Der Dax brach bis zum Mittag um 3,2 Prozent auf 5.622 Punkte ein und erreichte damit den tiefsten Stand seit Ende Februar diesen Jahres. Der MDax sank um 4,6 Prozent auf 7.409 Punkte, der TecDax verlor sogar 4,7 Prozent auf einen Stand von 689 Punkten. Nahezu alle Aktien verzeichneten Kursverluste.
Der deutsche Aktienmarkt startet deutlich leichter in den heutigen Handelstag. Das nicht international abgestimmte deutsche Leerverkaufsverbot auf ungedeckte Leerverkäufe von Finanzaktien und Staatsanleihen drückt die Kurse.
Die Einigung auf ein bis zu 750 Millarden Euro schweres Auffangpaket für die Staaten der Eurozone bringt spürbare Erleichterung in den Gesamtmarkt. Die Anleger reagieren freundlich und greifen bei Aktien heute gern zu. Aktuell notiert der deutsche Leitindex bei 6.002 Punkten mit 5 % im Plus.
Die Aktienmärkte kommen einfach nicht zur Ruhe. Unsicherheit und Angst vor neuen Hiobsbotschaften dominieren das Marktgeschehen. Die Schuldenkrise in Südeuropa treibt den Anlegern Schweissperlen auf die Stirn. Die Angst vor einer Ansteckung weiterer Länder der Eurozone durch die griechische Schuldenkrise ist permanent zu spüren.
Zu Handelsstart trieb die Hoffnung einer raschen Lösung der griechischen Finanzkrise sowie gute Quartalsberichte den Dax rasch in die Gewinnzone. Gewinnmitnahmen vorm Wochenende ließen das Plus im Tagesverlauf jedoch stetig schrumpfen. Zu ungewiss erscheinen den Investoren die fürs Wochenende zu erwartenden EU-Beschlüsse in der Griechenlandfrage.
Nach den verlustreichen letzten beiden Handelstagen, an dem die Griechenland-Thematik zeitweise für panische Reaktionen gesorgt hat, kann der Dax sich am Donnerstag wieder in der Gewinnzone behaupten. Die Gewinne halten sich größtenteils unterhalb der 1% auf. Immerhin hält der Dax die 6100 Punkte über den Handelstag relativ eindeutig.
Der deutsche Aktienindex bewegt sich heute in einer sehr engen Handelspanne. Nach vier Gewinntagen in Folge und den deutlichen Kursgewinnen des gestrigen Tages greifen einige wenige Anleger zu Gewinnmitnahmen. Aktuell notiert der DAX bei 6.129 Punkten mit knapp 0,1% nur marginal im negativen Terrain.
Nach dem verhältnismäßig freundlichen Handelsstart folgte am Nachmittag der Absacker für den Dax. Die morgendlichen Gewinne waren schnell aufgebraucht, so dass der deutsche Leitindex gegen 15:40 Uhr bereits 0,13% im Minus lag.
Am Montag steigt der Dax schwungvoll und gut gelaunt ins neue Jahr und kann sich direkt zu Handelsbeginn oberhalb der 6000 Punkte festsetzen. Zeitweise klettert er über 6030 Punkte.