<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>WirtschaftsMagazin &#187; Bankenkrise</title>
	<atom:link href="http://www.wirtschaftsmagazin.net/tag/bankenkrise/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.wirtschaftsmagazin.net</link>
	<description>Neues von der Börse in Frankfurt</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 15:39:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Fischer bekommen für das Kilo Hering 30 Cent und für das Kilo Dorsch 46 Cent</title>
		<link>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2009/05/11/fischer-bekommen-fur-das-kilo-hering-30-cent-und-fur-das-kilo-dorsch-46-cent/</link>
		<comments>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2009/05/11/fischer-bekommen-fur-das-kilo-hering-30-cent-und-fur-das-kilo-dorsch-46-cent/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 08:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abnahmepreise]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Bankkredit]]></category>
		<category><![CDATA[Bankkunden]]></category>
		<category><![CDATA[Dorsch]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Fischfang]]></category>
		<category><![CDATA[Fischpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Hering]]></category>
		<category><![CDATA[Milchbauern]]></category>
		<category><![CDATA[Milchpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Planwirtschaft]]></category>
<category>Abnahmepreise</category><category>Banken</category><category>Bankenkrise</category><category>Bankkredit</category><category>Bankkunden</category><category>Diesel</category><category>Dorsch</category><category>EU</category><category>Euro</category><category>Finanzierung</category><category>Fischer</category><category>Fischfang</category><category>Fischpreise</category><category>Hering</category><category>Medien</category><category>Milchbauern</category><category>Milchpreise</category><category>Planwirtschaft</category><category>Schaden</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wirtschaftsmagazin.net/?p=143</guid>
		<description><![CDATA[Die Medien werden beherrscht vom Kampf der Milchbauern für bessere Milchpreise. Ein Drittel der Milchviehbetriebe werden die nächsten Monate nicht überleben, wenn die Preise nicht angehoben. Das ist besonders tragisch, denn es sind gerade die Betriebe, die in den letzten Jahren investiert und finanziert haben, die jetzt in Schwierigkeiten kommen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medien werden beherrscht vom Kampf der Milchbauern für bessere Milchpreise. Ein Drittel der Milchviehbetriebe werden die nächsten Monate nicht überleben, wenn die Preise nicht angehoben. Das ist besonders tragisch, denn es sind gerade die Betriebe, die in den letzten Jahren investiert und finanziert haben, die jetzt in Schwierigkeiten kommen. Banken zucken mit den Schultern und wickeln ab. Was bei dieser dramatischen Entwicklung im Milchbereich völlig vergessen wird, ist, dass auch andere Branchen durch zu niedrige Erzeugerpreise Probleme haben. Am Wochenende war ich in Kappeln und Flensburg und habe dort mit Fischern gesprochen. Was ich dort hörte, erinnerte doch stark an die Milchbauern.</p>
<p>Ein Fischer erhält heute 30 Cent für das Kilo Hering und 46 Cent für das Kilo Dorsch. Davon kann man als Fischer nicht überleben. Was bleibt, ist die Flucht in die pure Masse. Man fährt raus und kommt, wenn es denn gut läuft, mit bis zu 25 Tonnen Fisch wieder zurück. Ein kritischer Fischer berichtet , dass dabei weitere 15 Tonnen Fisch als Beifang tot über die Reling gekippt werden. Und hier liegt ein weiteres Problem. Dieser &#8220;Beifang&#8221; sind Fische, die noch keine vermarktbare Größe erreicht haben, also zum Beispiel der Dorsch-Nachwuchs. Und so wird heute der Fischbestand von morgen abgefischt, obwohl das keinen Sinn macht. Den Beifang mitzubringen bringt auch nichts, denn dafür werden pro Kilo gerade mal 1 Cent gezahlt und dafür lohnt sich nicht, die Ladung in den Hafen mitzunehmen.</p>
<p>Von den niedrigen Preisen beim Erzeuger merkt der Verbraucher indes nichts, zu viele verdienen in der Wertschöpfungskette mit. Natürlich lÃ¤uft der Markt auch zyklisch ab. Wenn immer mehr Fischer nicht mehr rausfahren, weil sie den Diesel für ihre Maschinen nicht bezahlen können, dann verknappt der Fisch und die Preise steigen wieder. Nun können wieder alle rausfahren und der Fischfang sorgt für ein Überangebot &#8211; die Preise sinken wieder. Und so wiederholt es sich immer wieder&#8230;</p>
<p>Der in Kappeln und Flensburg angelandete Fisch geht dann in die Niederlande, von wo aus er dann wieder auf ganz Europa vermarketet wird. Die EU reguliert alles, aber die Planwirtschaft funktioniert wohl ebensowenig, wie bei der Milch. Durch die niedrigen Preise versuchen die Fischer allerdings &#8211; anders als bei der Milch &#8211; durch Masse auf ihre Kosten zu kommen &#8211; und das mit fatalen Auswirkungen. Ganze Fischreviere sind leergefischt und die Fischer aus verschiedenen Ländern konkurrieren um die besten Fangplätze.</p>
<p>Ähnlich dramatisch ist das Verhalten der Banken. Hat nun ein Schiffseigner einen Motorschaden an seinem Schiff zu reparieren und braucht kurzfristig 20.000 Euro, so sagt die Bank ihm ab. Mein Gesprächspartner war 35 Jahre bei seiner Bank und so erbost über das Verhalten, dass er aufgrund der lapidaren Absage der Bank seine Geschäftsbeziehung zur Bank gelöst und seine Verbindlichkeiten umfinanziert hat. Als er kündigte, standen die 20.000 Euro dann doch plötzlich zur Verfügung, doch nun blieb er hart. Mit dem Bankenwechsel sparte er trotz VorfälligkeitsentschädigungÂ  8000 Euro durch das inzwischen gesunkene Zinsniveau. Durch Zufall traf er einige Wochen nach der Finanzierungsabsage den Regionalchef seiner alten Bank, der erbost tat, als er die Geschichte hörte und sich darum kümmern wollte &#8211; trotz vollmundiger Versprechungen hörte der Kapitän nie wieder etwas von dem Bankenchef. Heute sagt er, dass die Bank wohl schon genau wusste, in welche dramatische Schwierigkeiten sie gesegelt sei und dass er damit auch irgendwie ein Opfer der Bankenzockerei sei. Er, der 35 Jahre lang seiner Bank nie eine Rate schuldig geblieben sei.</p>
<p>Das ist nur ein Streiflicht, denn ich war privat unterwegs, aber es sind durchaus Themen, die tiefergehende Betrachtung verdienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2009/05/11/fischer-bekommen-fur-das-kilo-hering-30-cent-und-fur-das-kilo-dorsch-46-cent/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Commerzbank wird zu einem Viertel verstaatlicht</title>
		<link>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2009/01/09/commerzbank-wird-zu-einem-viertel-verstaatlicht/</link>
		<comments>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2009/01/09/commerzbank-wird-zu-einem-viertel-verstaatlicht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 11:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenrettungsfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Commerzbank]]></category>
		<category><![CDATA[Dresdner Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzhilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarktkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Kredite]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditsachbearbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Staatshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[strukturierte Wertpapiere]]></category>
		<category><![CDATA[Verstaatlichung]]></category>
<category>Bankenkrise</category><category>Bankenrettungsfonds</category><category>Commerzbank</category><category>Dresdner Bank</category><category>Finanzhilfen</category><category>Finanzkrise</category><category>Finanzmarktkrise</category><category>Frankfurt</category><category>Kredite</category><category>Kreditsachbearbeiter</category><category>Staatshilfe</category><category>strukturierte Wertpapiere</category><category>Verstaatlichung</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wirtschaftsmagazin.net/?p=107</guid>
		<description><![CDATA[Die zweitgrÃ¶ÃŸte deutsche Bank, die Commerzbank, wird nun doch zu einem Viertel verstaatlicht. Damit ist der Versuch, durch die Ãœbernahme der kriselnden Dresdner Bank von der Allianz Ã¼ber die reine GrÃ¶ÃŸe Boden gut zu machen, grÃ¼ndlich misslungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweitgrÃ¶ÃŸte deutsche Bank, die Commerzbank, wird nun doch zu einem Viertel verstaatlicht. Damit ist der Versuch, durch die Ãœbernahme der kriselnden Dresdner Bank von der Allianz Ã¼ber die reine GrÃ¶ÃŸe Boden gut zu machen, grÃ¼ndlich misslungen.</p>
<p><span class="teasertext_contentEconomy">Der Bankenrettungsfonds der Bundesregierung (SoFFin) Ã¼bernimmt im Rahmen eines nochmaligen Rettungspakets 25 Prozent plus eine Aktie, teilte die Commerzbank in Frankfurt am Main mit. Die Commerzbank erhalte dadurch zusÃ¤tzliches Eigenkapital im Wert von zehn Milliarden Euro. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums erklÃ¤rte, die Commerzbank werde durch die neuen Finanzhilfen in die Lage versetzt, &#8220;sich in der Finanzmarktkrise erfolgreich und wettbewerbsfÃ¤hig aufzustellen&#8221;. </span></p>
<p><span class="teasertext_contentEconomy">Der 25%-Anteil wird durch die Ausgabe neuer Aktien fÃ¼r jeweils 6 Euro an den Bund erreicht, so bekommt die Commerzbank 1,8 Milliarden Euro, der Bankenrettungsfonds tut dann noch 8,2 Milliarden Euro dazu. Erst im letzten Monat (!) hatte der Bankenrettungsfonds 8,2 Milliarden Euro bereitgestellt.<br />
</span></p>
<p><span class="teasertext_contentEconomy">Finanziert damit der Steuerzahler letztendlich die Ãœbernahme der Dresdner Bank? Nein, denn der damalige Kaufpreis von 1,1 Mrd. Euro darf nun von der Allianz wieder zur VerfÃ¼gung gestellt werden, indem die Allianz strukturierte Wertpapiere Ã¼bernimmt. Dennoch ist die Allianz der groÃŸe Gewinner dieses Pokers, denn sie ist die notleidende Dresdner los, auch wenn sie sie im Endeffekt verschenkt hat, gehÃ¶rt sie damit zu den am wenigsten Gebeutelten Beteiligten. Liest man nochmal in den Meldungen aus August/September 2008 nach, so wurde die Ãœbernahme damals positiv gesehen, weniger von den BeschÃ¤ftigten, aber dafÃ¼r von der BaFIN und den AktionÃ¤rsvertretern. Rund 9000 Stellen sollten im Zuge der Ãœbernahme gestrichen werden, das Investment-Banking schrumpfen und damit die Risiken minimiert werden. </span>Die jÃ¤hrlichen Kosten sollen nach der Ãœbernahme um rund 1,9 Milliarden Euro gedrÃ¼ckt werden. Alles Unsinn, denn tatsÃ¤chlich hat die Commerzbank einen Wettbewerber Ã¼bernommen, der Risiken in MilliardenhÃ¶he in die Ehe eingebracht hat.</p>
<p>Von den vollmundigen AnkÃ¼ndigungen ist offenbar nicht viel Ã¼brig geblieben, heute hat die Commerzbank drei Viertel an Wert eingebÃ¼sst und der Staat, also wir alle, sind unfreiwillig zu Bankern geworden, um das Schlimmste zu verhindern. Da wundert es auch nicht, dass die Mitarbeiter gelÃ¤hmt erscheinen und bei der Kreditvergabe Sicherheiten verlangen, die ein normaler Kreditnehmer nicht bringen kann. Offenbar gibt es betriebsintern die Anweisung, kein Geld aus der Hand zu geben.</p>
<p>Stellen wir uns doch mal vor, was passieren wÃ¼rde, wenn die Commerzbank bei einem eigenen Kreditsachbearbeiter einen ÃœberbrÃ¼ckungskredit nachfragen wÃ¼rde. Klar, der wÃ¼rde abgelehnt werden. Und so mÃ¼ssen sich die Kunden fragen, ob sie dieser nicht kreditwÃ¼rdigen Bank ihr Geld leihen sollten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2009/01/09/commerzbank-wird-zu-einem-viertel-verstaatlicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
