
Am letzten Tag der Handelswoche begibt sich der deutsche Leitindex wieder in die Verlustzone. Kurs vor Handelsschluss notiert der DAX bei 6020 Punkten was einem Abschlag von 0,9 Prozent beziehungsweise 57 Punkten entspricht.
Positive Nachrichten aus dem Bankensektor haben dem Dax im heutigen Tagesverlauf vorerst Flügel verliehen. Der Leitindex kletterte bis zum Nachmittag um 0,74 Prozent auf 6 240 Punkte und näherte sich dem Jahreshoch. Zu Handelsschluss musste der Dax einen Teil seiner Gewinne erneut abgeben
Der Dax zeigt sich heute instabil und kann seine Gewinne vom Vormittag nicht halten. Nachdem sich der deutsche Aktienmarkt heute nach seinem gestrigen Kurseinbruch zunächst stabilisieren konnte, gab er am Nachmittag seine frühen Gewinne wieder ab und notierte zuletzt bei 5 970 Punkten, einem Plus von 0,3 Prozent.
Der Deutsche Aktienindex notiert zum Ende der Handelswoche aktuell bei 6 241 Zählern was einem leichten Plus von 0,36 Prozent entspricht. Zwischenzeitig hatte der DAX ein Tageshoch von 6 256 Punkten erreicht. Der Settlementpreis für den Dax-Future und die Dax-Optionen wurde mit 6 223,84 Punkten festgelegt.
Der deutsche Aktienmarkt kann seine Verluste im Nachmittags-Handel reduzieren und zeigt sich nun wieder etwas besser gelaunt. Die Gerüchte um Goldman Sachs belasten weiter, positive Konjunkturdaten aus den USA stützen hingegen. Aktuell notiert der deutsche Leitindex bei 6.170 Zählern mit 0,1% im Minus.
Nachdem der Dax gestern nach vier Verlusttagen wieder mal im positiven Bereich schließen konnte, tut sich der deutsche Leitindex am Mittwoch wieder merklich schwerer und liegt gegen 16:30 Uhr um knapp 1% in der Verlustzone. Immerhin konnte der Dax die heftigen Verluste zu Börsenauftakt im Tagesverlauf deutlich eingrenzen.
Nachdem der deutsche Leitindex die desaströsen Rückgänge der Vorwoche hinter sich gelassen hat, sieht der erste Handelstag der neuen Woche leider nicht bedeutend positiver aus. Aktuell notiert der DAX bei 5633 Zählern, was einem Abschlag von 1,08 Prozent entspricht.
Die Pläne von Barack Obama, die Banken künftig stärker an die Kandarre zu nehmen, verderben am heutigen Freitag vielen Anlegern die Laune. Nachdem bereits am Donnerstagabend die Wall Street ins Minus gedrückt wurde, folgte am Freitag im Dax der Absturz um zeitweise über 1,5% unter die 5700 Punkte.
Einen starken Auftritt hat sich US-Präsident Barack Obama gestern geleistet: “Wir wollen unser Geld zurück und wir werden es bekommen!”, rief er der Finanzwelt zu. In den letzten Wochen war der Unmut und die Empörung der amerikanischen Bürger immer lauter geworden, nachdem es immer mehr Berichte gab, dass die großen Banken Milliardengewinne einfahren würden und die in der Finanzkrise bereits heftig kritisierten Boni in Millionenhöhe wieder an leitende Bank-Mitarbeiter ausgeschüttet werden sollen.
Während in Deutschland die Kritik an den Banken für die Zurückhaltung im Kreditgeschäft und der fehlenden Anpassung ihrer Zinsen auf das deutlich gesunkene Zinsniveau steigt, öffnet die Europäische Zentralbank noch einmal die Geldschleusen: 442 Milliarden Euro verleiht die EZB an 1121 Banken aus dem Euroraum.
Die Medien werden beherrscht vom Kampf der Milchbauern für bessere Milchpreise. Ein Drittel der Milchviehbetriebe werden die nächsten Monate nicht überleben, wenn die Preise nicht angehoben. Das ist besonders tragisch, denn es sind gerade die Betriebe, die in den letzten Jahren investiert und finanziert haben, die jetzt in Schwierigkeiten kommen. …
Die bis zum Beginn der Finanzkrise größte Bank der Welt, Citigroup, hat das Jahr 2008 mit einem Rekordverlust von 18,7 Milliarden US_Dollar abgeschlossen. Allein im vierten Quartal verbuchte das Institut einen Verlust in Höhe von 8,3 Milliarden Dollar. Allein 6,1 Milliarden verlor die Bank durch nicht zurückgezahlte Kredite. Und offenbar …