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	<title>WirtschaftsMagazin &#187; Top-Story</title>
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	<description>Neues von der Börse in Frankfurt</description>
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		<title>Marktbericht 29. Juli: Gute Zahlen helfen dem DAX</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Starke Unternehmensbilanzen haben dem Dax am Donnerstag erneut Rückenwind gegeben. Der Dax legte bis zum frühen Nachmittag im Hoch bis auf 6244 Zähler zu. Danach musste der deutsche Leitindex allerdings etwas Federn lassen und notiert derzeit nur noch bei 6.180 Punkten mit 0,2 Prozent im Plus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Starke Unternehmensbilanzen haben dem Dax am Donnerstag erneut Rückenwind gegeben. Der deutsche Leitindex legte bis zum frühen Nachmittag im Hoch bis auf 6244 Zähler zu. Danach musste der deutsche Leitindex allerdings etwas Federn lassen und notiert derzeit nur noch bei 6.180 Punkten mit 0,2 Prozent im Plus.</p>
<p>An der Wall Street wecken überraschend gute Daten zum US-Arbeitsmarkt Hoffnung auf eine positive konjunkturelle Entwicklung.<strong> </strong>Daten zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sanken etwas stärker als erwartet, was leichten Optimismus auslöste. Unterstützung bekam der Konjunkturoptimismus auch von guten Daten aus Europa: Der  deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich robust, was auch die Hoffnungen auf eine Belebung des Konsums weckte.</p>
<p>Der <strong>Dow-Jones-Index</strong> der Standardwerte tendierte 0,6 Prozent fester bei 10.564 Punkten. Der breiter gefasste <strong>S&amp;P 500</strong> legte 0,7 Prozent zu auf 1113 Punkte. Der Index der Technologiebörse <strong>Nasdaq</strong><strong> </strong>gewann 0,8 Prozent auf 2282 Stellen.</p>
<p>Auch die Berichtssaison in Deutschland verschafft dem Dax Rückenwind: Allein sieben Dax-Unternehmen standen heute mit ihren Geschäftsberichten im Fokus. Aktien von  Merck führten den Dax  mit einem Plus von 5,5 Prozent an, nachdem der Konzern ein überraschend starkes <a href="http://www.teleboerse.de/nachrichten/Rekordumsatz-fuer-Merck-article1157581.html"> </a>Quartalsergebnis<a href="http://www.teleboerse.de/nachrichten/Rekordumsatz-fuer-Merck-article1157581.html"> </a>vorgelegt hatte. Kräftige Gewinne durch positive Quartalsergebnisse verbuchen auch die Papiere von Volkswagen mit einem Plus von 2,8 Prozent. Und auch bei BASF verteuern sich die Aktien um 1,2 Prozent. Der Chemiekonzern hatte im <a href="http://www.teleboerse.de/nachrichten/BASF-kocht-weiter-hoch-article1157921.html"> </a>zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Unter den stärksten Verlierern notiert die Lufthansa mit einem Abschlag von 3,3 Prozent. Auf der Verkaufsliste landen außerdem MAN, die trotz starker  Quartalszahlen<a href="http://www.teleboerse.de/nachrichten/MAN-dreht-maechtig-auf-article1158626.html"> </a>ebenfalls 3,3 Prozent nachgeben</p>
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		<title>Marktbericht 28. Juli: Schwache Konjunkturzahlen belasten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 17:14:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der deutsche Aktienmarkt lässt heute etwas Federn. Die Berichtssaison für das zweite Quartal verläuft zwar weiterhin positiv, allerdings sorgen schwache Konjunkturdaten wieder für Sorgen bei den Anlegern. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Aktienmarkt lässt heute etwas Federn. Die Berichtssaison für das zweite Quartal verläuft zwar weiterhin positiv, allerdings sorgen schwache Konjunkturdaten wieder für Sorgen bei den Anlegern. Aktuell notiert der DAX bei 6.172 Zählern mit 0,6% im Minus.</p>
<p>Die deutsche Berichtssaison ist stark angelaufen. Daimler, Infineon und auch Fresenius präsentierten starke Zahlen und erhöhten teilweise Ihre Prognosen für das Gesamtjahr. Die Reaktionen fielen allerdings gemischt aus. Lediglich die Infineon-Papiere konnten ansteigen, Fresenius-Titel stehen auf der Stelle und Daimler-Aktien geben sogar nach.</p>
<p>Die Anleger machen sich weiterhin große Sorgen um die weltwirtschaftliche Entwicklung. Die schwachen US-Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sorgten daher für Gewinnmitnahmen am Markt. Die Auftragseingänge sind im Juni um 1,0% gefallen, erwartet wurde jedoch ein Anstieg von 1,0%.</p>
<p>Die Grundstimmung an den Märkten ist derzeit sehr optimistisch, allerdings wachsen die Sorgen um die wirtschaftliche Erholung. Die Erholung steht auf sehr wackligen Beinen. Gegen 20:00 Uhr veröffentlicht die US-Notenbank FED das Beige Book und gibt einen Einblick den Zustand der US-Konjunktur.</p>
<p>Marktbericht von Patrick Pflüger, IG Markets</p>
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		<title>Marktbericht 19. Juli: Dax weiter unter Druck</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 14:43:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach dem starken Abverkauf des vergangenen Freitags zeigte sich der deutsche Leitindex am Vormittag etwas freundlicher. Besonders Aktien von zuvor deutlich abgestraften Werten, sowie Versorger zeigen sich heute mit Aufschlägen. Aktuell ist der Trend allerdings wieder Geschichte und der DAX notiert mittlerweile wieder im Minus. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem starken Abverkauf des vergangenen Freitags zeigte sich der deutsche Leitindex am Vormittag etwas freundlicher. Besonders Aktien von zuvor deutlich abgestraften Werten, sowie Versorger zeigen sich heute mit Aufschlägen. Aktuell ist der Trend allerdings wieder Geschichte und der DAX notiert mittlerweile wieder im Minus. Die Flut von schlechten Nachrichten reißt dennoch nicht ab. Derzeit notiert der DAX bei 6.010 Zählern mit 0,2% im Minus.</p>
<p>Die freundliche Tendenz am Vormittag war lediglich eine technische Gegenreaktion auf die starken Verkäufe am Freitag. Die enttäuschenden US-Konjunkturdaten sind bei weitem nicht verdaut. Die Angst vor einer Double-Dip Rezession liegt in der Luft. Mittlerweile stellen sich die Anleger  nur noch die Frage inwieweit sich der Aufschwung abschwächen wird. Der Markt ist klar angeknockt.</p>
<p>Neuigkeiten gibt es auch aus dem Hause BP. Nachdem am vergangenen Freitag erste Erfolge im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko gemeldet wurden, gibt es heute wieder schlechte Nachrichten. Die US-Regierung wies am Sonntagabend auf ein neues Leck in der Nähe des Bohrlochs hin. Offenbar tritt erneut Öl aus dem Bohrloch aus. Der Aktienkurs der BP Aktie gerät durch diese Nachricht wieder deutlich unter Druck. Aktiell notieren die Papiere von BP bei 385 Pence mit knapp 6% im Minus. Nur einige Stunden zuvor hatte BP einen Durchbruch gemeldet. Seit drei Tagen floss kein Öl mehr aus dem Leck in die Tiefe. Ein Zylinder konnte die Ölfontäne vorerst in den Griff bekommen.</p>
<p>Charttechnisch liegt die nächste Unterstützung für den Dax bei der &#8220;runden&#8221; Marke von 6.000 Zählern. Sollte diese Marke nicht halten drohen weitere deutliche Abgaben. Nach Oben hin sind Widerstände bei 6.094 Punkten auszumachen.</p>
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		<title>Marktbericht 16. Juli: Turbulenter Wochenschluss</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 16:01:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach gutem Start heute Morgen ist der deutsche Aktienindex rasant ins Minus gerutscht und notiert 1,8 Prozent im Minus bei 6.038 Punkten. Die Geschäftszahlen amerikanischer Großbanken haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt nicht überzeugt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Dax</strong> lag am heutigen Vormittag 0,5 Prozent höher bei 6.178 Punkten, nachdem er gestern um bis zu ein Prozent abgerutscht war. Schlechte Vorgaben aus Asien und zunehmende Sorgen um die US-Konjunkturentwicklung verpassten dem DAX einen negativen Wochenausklang. Aktuell ist der deutsche Aktienindex rasant ins Minus gerutscht und notiert 1,8 Prozent im Minus bei 6.038 Punkten.  Geschäftszahlen amerikanischer Großbanken haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt nicht überzeugt. Die Verbraucherpreise in den USA sinken um 0,1 Prozent.</p>
<p>Der Euro konnte trotz der Marktsituation profitieren und steht als sicherere Anlageoption gestärkt dem US-Dollar gegenüber. Mit einem Wert von 1,2980 verzeichnete die europäische Gemeinschaftswährung am Vormittag sein Zwei-Monats-Hoch. Der Aufschwung des Euros wurde verursacht insbesondere von  enttäuschenden US-Konjunkturdaten und anziehenden Zinsen am europäischen Geldmarkt. Der Euro konnte somit in dieser Woche ganze 4 US-Cent zulegen.</p>
<p>Unter Druck gerieten im Dax die Aktien der Energieversorger, nachdem am Donnerstagabend Einzelheiten zur geplanten Atomsteuer bekannt wurden. Die Titel von <strong>RWE</strong> verloren 4,9 Prozent, die Papiere des Börsenschwergewichts <strong>E.ON</strong> gaben 5  Prozent nach. Finanztitel tendierten ebenfalls schwächer: Die Aktien der<strong> </strong><strong>Deutschen Bank</strong><strong> </strong>verloren 3,3 Prozent, die Papiere der <strong>Commerzbank</strong><strong> </strong>gaben 2,7 Prozent nach. Nach einer neuen US-Finanzmarkreform müssen Banken und Investoren in den USA sich auf strengere Vorgaben einstellen und mehr Transparenz zulassen. Die Autowerte schlugen zum Handelsschluss ebenso ins Minus: BMW musste Verluste von 0,6 Prozent hinnehmen nachdem es am Nachmittag noch bei 1,3 im Plus lag. Auch die Papiere von <strong>BMW</strong><strong> </strong>mussten im späten Handel noch Verluste von 0,6 Prozent verzeichnen.</p>
<p>Marktbericht von Nazli Visne, IG Markets</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>20 bis 30 Milliarden Verlust bei langfristigen Anlagen durch falsche Beratung der Verbraucher</title>
		<link>http://www.wirtschaftsmagazin.net/2008/12/22/20-bis-30-milliarden-verlust-bei-langfristigen-anlagen-durch-falsche-beratung-der-verbraucher/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 14:14:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie des Bundesministeriums f&#252;r Ern&#228;hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz analysiert, sehr passend zur Finanzkrise, den deutschen Finanzvermittlungsmarkt. Auf 166 Seiten werden detailliert die Unzul&#228;nglichkeiten der Finanzberatung offen gelegt.
Ausz&#252;ge aus der Zusammenfassung:

Der deutsche Finanzvermittlungsmarkt zeichnet sich durch eine Reihe von Besonderheiten aus. Als einmalig zumindest innerhalb der EU gilt bereits ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Studie des Bundesministeriums f&uuml;r Ern&auml;hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz analysiert, sehr passend zur Finanzkrise, den deutschen Finanzvermittlungsmarkt. Auf 166 Seiten werden detailliert die Unzul&auml;nglichkeiten der Finanzberatung offen gelegt.</p>
<p>Ausz&uuml;ge aus der Zusammenfassung:</p>
<ul>
<li>Der deutsche Finanzvermittlungsmarkt zeichnet sich durch eine Reihe von Besonderheiten aus. Als einmalig zumindest innerhalb der EU gilt bereits die hohe Zahl an Akteuren aller Couleur. So kommen 0,61 Vermittler auf 100 Einwohner, in Gro&szlig;britannien (0,27), aber auch in Litauen (0,24) und den Niederlanden (0,2) ist es weniger als die H&auml;lfte.</li>
<li>Dem Vermittler steht der typische Verbraucher mit einem unzureichenden finanziellen Bildungsstand gegen&uuml;ber, was ein produktives Miteinander auf hinreichendem qualitativen Niveau weiter erschwert. Der Nutzen einer finanziellen Entscheidung ist durch die meisten Verbraucher kaum zu erfassen oder gar zu bewerten. Mitunter herrscht der Wunsch vor, dem Berater die Entscheidung zu &uuml;berlassen.</li>
<li>Durch diese belastete Ausgangskonstellation sind Fehlleistungen eher die Regel als die Ausnahme und auch empirisch zu belegen. Zum Beispiel werden 50-80% aller Langfristanlagen mit Verlust vorzeitig abgebrochen und die gesamten Verm&ouml;genssch&auml;den auf Grund mangelhafter Finanzberatung werden auf j&auml;hrlich 20-30 Mrd. EUR gesch&auml;tzt. Dass Fehlberatung (anders als beim Autokauf o.&auml;.) lange Zeit oder gar nicht auff&auml;llt, ist eines der Hauptprobleme dieses Marktes. Dadurch kommt es zu wenig R&uuml;ckkopplungen an das Angebot, die Marktallokation ist suboptimal.</li>
</ul>
<p><span id="more-65"></span></p>
<p><span>Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner kritisiert die teilweise fehlerhafte Beratung von Verbrauchern beim Kauf von Finanzprodukten. Die aktuelle Finanzmarktkrise habe diese Defizite erneut offenbart: &quot;Viel zu oft wird das Vertrauen von Anlegern in den Rat von Finanzvermittlern entt&auml;uscht, zum Beispiel dann, wenn unter dem Deckmantel von Kompetenz und Seriosit&auml;t ungeeignete </span><span lang="en-US" xml:lang="en-US">Investments</span><span> als sichere Anlage f&uuml;r die Altersvorsorge verkauft werden&quot;, sagte Bundesverbraucherministerin Aigner.<span> &quot;Das ist nicht hinnehmbar. Die Interessen der Verbraucher sollten im Vordergrund stehen und nicht das Erreichen gesch&auml;ftsinterner Vertriebsziele von Banken oder anderen provisionsorientierten Finanzdienstleistern.&quot;</span></p>
<p><span>Verschiedene M&ouml;glichkeiten und Notwendigkeiten zur Verbesserung der unbefriedigenden Situation w&uuml;rden sich anbieten, so Aigner. Die Verbesserung der Haftungssituation durch eine Umkehr der Beweislast zu Gunsten der Anleger sowie eine Verl&auml;ngerung der Verj&auml;hrungsfristen seien hierf&uuml;r wichtige Bausteine. Aber auch die Strukturen des Vertriebs von Finanzprodukten geh&ouml;rten auf den Pr&uuml;fstand.</span></p>
<p><span>Zu diesem Zweck hat das Bundesverbraucherministerium bereits im Juni 2007 eine Studie in Auftrag gegeben. Die nun vorliegenden Ergebnisse enthalten wertvolle Hinweise und Erkenntnisse &uuml;ber bestehende Schutzl&uuml;cken. Die Studie &quot;</span><a href="http://www.bmelv.de/cln_044/nn_752314/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/Markt/StudieFinanzvermittler.html__nnn=true" target="_self" title="Anforderungen an Finanzvermittler &ndash; mehr Qualit&auml;t, bessere Entscheidungen"><span>Anforderungen an Finanzvermittler &ndash; mehr Qualit&auml;t, bessere Entscheidungen</span></a><span>&quot; wurde von dem Forschungs- und Beratungsunternehmen  Evers und Jung f&uuml;r das Bundesverbraucherministerium erstellt.</span></p>
<p><span>Die Studie untersucht, wie durch Regulierung und Anreizsetzung die Beratungsqualit&auml;t in der Vermittlung von Versicherungen, Kapitalanlagen und Krediten verbessert werden kann. Sie stellt bei den gesetzlichen Anforderungen an die Sachkunde und die Informations- und Dokumentationspflichten in den einzelnen Bereichen der Finanzvermittlung erhebliche Unterschiede fest und thematisiert zahlreiche Probleme.</span><br />
<span> </span><br />
<span>Die Autoren der Studie leiten daraus unter anderem als Empfehlung ab, den Rechtsrahmen f&uuml;r die Finanzvermittlung zu vereinheitlichen, die kurze kapitalmarktrechtliche Verj&auml;hrungsfrist (maximal 3 Jahre) an die allgemeine zivilrechtliche Verj&auml;hrungsfrist (maximal 10 Jahre) anzupassen sowie die finanziellen Anreizstrukturen in der Finanzvermittlung zu ver&auml;ndern.</span></p>
<p><span>Bundesverbraucherministerin Aigner erkl&auml;rte hierzu: &quot;Ich m&ouml;chte die betroffenen Kreise ausdr&uuml;cklich ermuntern, sich an der Diskussion &uuml;ber die Ergebnisse der Studie und die erforderlichen Konsequenzen zu beteiligen. Das Bundesverbraucherministerium bereitet hierzu eine entsprechende Veranstaltung vor, die im M&auml;rz 2009 in Berlin geplant ist. Wir werden dies rechtzeitig bekannt geben und hierzu einladen.&quot;</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreditrisiken steigen auch in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 11:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem Bericht von immobilienbetrug.info steigen auch in Deutschland die Kreditrisiken. Deutsche Banken haben nicht nur ein Problem mit den subprime-Hypotheken aus USA, sondern bekommen jetzt auch immer &#246;fter die Quittung f&#252;r die mittel- bis langfristige Zusammenarbeit mit unseri&#246;sen Immobilienvertrieben.
Die Sch&#228;tzungen sprechen von &#252;ber 300.000 F&#228;llen allein in Deutschland. Wenn ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" vspace="5" hspace="5" height="200" border="1" align="left" src="http://www.wirtschaftsmagazin.net/wp-content/uploads/schrottimmo.jpg" alt="Schrottimmobilien - ohne Mieter und Renovierung wertlos, aber teuer bezahlt." />Nach einem Bericht von <a href="http://www.immobilienbetrug.info">immobilienbetrug.info</a> steigen auch in Deutschland die Kreditrisiken. Deutsche Banken haben nicht nur ein Problem mit den subprime-Hypotheken aus USA, sondern bekommen jetzt auch immer &ouml;fter die Quittung f&uuml;r die mittel- bis langfristige Zusammenarbeit mit unseri&ouml;sen Immobilienvertrieben.</p>
<p>Die Sch&auml;tzungen sprechen von &uuml;ber 300.000 F&auml;llen allein in Deutschland. Wenn jeder Fall nur einen durchschnittlichen Wert von 150.000 Euro hat (Einzelwohnungen und Mehrfamilienh&auml;user) d&uuml;rfte der angerichtete Schaden bereits bei &uuml;ber 45 Milliarden Euro liegen &#8211; allein in Deutschland!</p>
<p>Diese Gesch&auml;fte, die eigentlich zumeist zur Verbesserung der Altersvorsorge oder zur Verbesserung der steuerlichen Belastung bei den Erwerbern f&uuml;hren sollten, werden unter dem Oberbegriff Schrottimmobilien zusammen gefasst. Oft arbeiteten die Banken mit den Vermittlern Hand in Hand, der Immobilienvermittler besorgte auch die Finanzierung, die Banken spielten mit, obwohl sie Kenntnis von den Gefahren dieses Modells hatten.</p>
<p>Fast &uuml;berall wurden Mietgarantien versprochen, Renovierungsarbeiten vereinbart und so die Preise f&uuml;r die Objekte in unrealistische H&ouml;hen getrieben. Kurz nach dem Kauf bricht die zur Kreditvergabe vom Vermittler erstellte Kalkulation zusammen und der K&auml;ufer erreicht Belastungsh&ouml;hen, die er nicht mehr schultern kann. Wirtschaftsmagazin.net hat Kontakt zu vielen Gesch&auml;digten, die aus Unkenntnis in die Falle der Banken und Vertriebe gerieten. Ein Betroffener sagte heute, dass seine Wohnung einen Wert von 6.000 Euro habe, w&auml;hrend er 70.000 Euro abzahlen m&uuml;sse. Ein anderer berichtet von einem Haus mit 570.000 Euro Kaufpreis, welches heute gerade noch 125.000 Euro bringen w&uuml;rde &#8211; wenn man es &uuml;berhaupt verkaufen k&ouml;nne.</p>
<p>Rechtsanwalt Resch aus Berlin ist einer der K&auml;mpfer f&uuml;r die Anleger. Er hat sich auf die R&uuml;ckabwicklung von Schrottimmobilien spezialisiert. Mit Erfolg. Die Arbeit dabei gleicht einer Detektivarbeit, denn der Anleger muss nachweisen, dass die Bank mit dem Vermittler institutionalisiert zusammengearbeitet hat und von den Schw&auml;chen des Konstruktes wusste. Trotz dieser Behinderung, die dem betroffenen Anleger auferlegt wird, gibt es immer &ouml;fter erfolgreiche Verfahren, die zur R&uuml;ckabwicklung des Gesch&auml;fts und Schadensersatz f&uuml;r die Anleger f&uuml;hren.</p>
<p>Durch das Internet wird f&uuml;r die Betroffenen die Situation leichter, denn wer sucht, der findet auch andere Opfer und so gelingt es immer leichter, die Zusammenarbeit der Banken und Vermittler nachzuweisen.</p>
<p>So lange aber viele betroffene Anleger noch aus Scham, Einsch&uuml;chterung oder Unkenntnis still halten, ist die Beweisf&uuml;hrung f&uuml;r die, die sich wehren wollen, noch immer schwer. Denn sie brauchen andere Opfer des Vermittlers, die bei der gleichen Bank finanziert haben. Aber der Widerstand w&auml;chst &#8211; und auch die Gerichte verstehen so langsam, dass die Banken oft &uuml;ber ihre Rolle als Kreditgeber hinaus gegangen sind.</p>
<p>Es wird dringend Zeit, dass auch der Gesetzgeber erkennt, dass er durch diese Machenschaften Milliarden an Steuergeldern verliert, die sich in den Taschen einer immer wieder als unseri&ouml;s auffallenden Branche wiederfinden.</p>
<p>Pikant ist, dass auch &ouml;ffentliche Banken, wie etwa die LBBW bei diesem Spiel kr&auml;ftig mitgemischt haben. Zum Schaden ihrer Eigent&uuml;mer und zum Schaden aller Steuerzahler.</p>
<p>Mittlerweile gibt es einige Verfahren, wo es um gewerbsm&auml;&szlig;igen Betrug geht (&sect; 263 StGB), die Zahl der F&auml;lle steigt dabei t&auml;glich weiter an.</p>
<p>Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.immobetrug.de">www.immobetrug.de</a></p>
<p><a href="http://www.immobilienbetrug.info">www.immobilienbetrug.info</a></p>
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