Auf dem Frankfurter Börsenparkett kehrt erstmal Ruhe ein

| 23. Oktober 2013 | Keine Kommentare

Der gestrige Handelstag stand im Zeichen wichtiger Konjunkturdaten. Kurz nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten für September um 14.30 Uhr erwachte der bis dato lethargische DAX und legte einen beachtlichen Spurt hin. Mit 8.987 Punkten kratzte das heimische Börsenbarometer knapp an der magischen Marke bei 9.000 Punkten. Neben weiteren Quartalsberichten wie beispielsweise von den US-amerikanischen Konzernen Boeing und Caterpillar steht die Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank EZB zur Bankenaufsicht auf der Agenda. Nach dem jüngsten Rekordstand startete der DAX am heutigen Tag mit Kursabschlägen. Mitverantwortlich dafür waren negative Vorgaben aus Asien. Die Börsen in Fernost haben unter dem Anstieg der chinesischen Geldmarktsätze gelitten. Eine kurzfristige technische Korrektur wäre jedoch kein Beinbruch. Der Aufwärtstrend beim DAX ist weiterhin intakt.

Auf der Verkaufsliste standen am heutigen Tag unter anderem Bankaktien. Spekulationen auf hohe Strafzahlungen im Libor-Skandal und im Hypothekenstreit setzten die Titel aus diesem Sektor unter Druck. Aber auch die Ankündigung der Europäischen Zentralbank EZB, in den nächsten zwölf Monaten 128 Institute auf Herz und Nieren zu prüfen, sorgte für zusätzliche Nervosität unter den Anlegern.

Ebenfalls im Rückwärtsgang befinden sich am heutigen Handelstag der EUR/USD sowie der Goldpreis. Die europäische Gemeinschaftswährung sowie das wertvolle Edelmetall konnten ebenfalls von den jüngsten US-Arbeitsmarktdaten profitieren und zuletzt an Wert zulegen.

(Marktkommentar von Christian Henke, IG)

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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