US-Haushaltsstreit vorerst vom Tisch – Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

| 17. Oktober 2013 | Keine Kommentare
Das Capitol in Washington (Foto: Jim)

Das Capitol in Washington (Foto: Jim)

In aller letzter Minute wurde der Haushaltsstreit in den Vereinigten Staaten beigelegt.  Damit ist die weltweit befürchtete Zahlungsunfähigkeit vom Tisch. Allerdings hat die Einigung zwischen den zerstrittenen Lagern einen faden Beigeschmack. Die Erhöhung der Schuldenobergrenze ist zeitlich befristet. Das Tauziehen zwischen Demokraten und Republikanern könnte in den kommenden Wochen wieder in den Fokus der internationalen Finanzmärkte geraten. Nachdem der DAX im Vorfeld einer Lösung des Haushaltsstreits am 16. Oktober mit 8.861 Punkten ein neues Jahreshoch markierte, wurden am heutigen Tag Kursgewinne realisiert.

Unmittelbar vor Ablauf der Frist um 6.00 Uhr MESZ einigten sich Senat und Repräsentantenhaus auf eine Einigung im Haushaltsstreit. Allerdings steht die Lösung auf tönernen Füssen. Die Liquidität der USA ist nur bis zum 7. Februar 2014 gesichert. Zudem ist der Übergangsetat lediglich bis Mitte Januar gültig.

Von der Einigung in den Vereinigten Staaten konnte vor allem die europäische Gemeinschaftswährung profitieren. Der Euro sprang im frühen Handel über die Marke von 1,36 USD. Auch der Goldpreis konnte zulegen und die jüngste technische Erholung fortsetzen.

(Marktkommentar von Christian Henke, IG)

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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