Dax kaum verändert – Anleger an der Seitenlinie

| 8. Oktober 2013 | Keine Kommentare

Angesichts des festgefahrenen US-Etatstreits wächst die Unsicherheit an den Aktienmärkten. Den siebten Tag in Folge herrscht in den USA bereits partieller Verwaltungsstillstand: 800.000 Staatsangestellte befinden sich im zwangsverordneten Urlaub.

Das deutsche Angstbarometer VDAX legt gleich um zehn Prozent zu und notiert auf dem höchsten Stand seit rund einem Monat. Sein amerikanisches Pendant VIX springt auf ein 4-Monatshoch (plus 19 Prozent).

Demokraten und Republikaner stehen sich weiterhin unversöhnlich gegenüber und ein Kompromiss ist weiterhin  nicht in Sicht. Bis Mitte Oktober gilt es zudem, sich auf eine Erhöhung der nationalen Schuldengrenze zu einigen, ohne die den Vereinigten Staaten letztlich der Staatsbankrott drohen könnte. Nur dank einer starken Performance der Versorger Eon und RWE sowie der Deutschen Telekom hielt sich der Dax-Abschlag zum Wochenauftakt in Grenzen. Damit bleibt die US-Politik auch weiterhin das alles entscheidende Thema an den Kapitalmärkten.

Angesichts der Ungewissheit über den Ausgang warten Anleger zunächst an der Seitenlinie und halten ihr Pulver trocken. Anstehende Konjunkturdaten und die heute mit den Alcoa-Zahlen beginnende US-Bilanzsaison dürften vor diesem Hintergrund an Impulspotential einbüßen. Zur Stunde notiert der Dax bei 8.590 Punkten 0,1 Prozent kaum verändert. Der Euro verliert 0,1 Prozent auf derzeit 1,3563 US-Dollar. Gold verteuert sich um 0,2 Prozent auf momentan 1.324 US-Dollar pro Unze.

Marktkommentar von Gregor Kuhn, IG

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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