Dax rutscht ab – China und Portugal als Belastungsfaktoren

| 3. Juli 2013 | Keine Kommentare

Zur Wochenmitte kommt es knüppeldick für Anleger. Schwache Konjunkturdaten aus China und Auflösungserscheinungen innerhalb der portugiesischen Regierungskoalition drücken den deutschen Aktienindex tief in die Verlustzone. Während die chinesischen Einkaufsmanager ein weiteres Abflauen des Wirtschaftswachstums im Reich der Mitte indizieren, reichen in Portugal sowohl Finanz, als auch Außenminister ihren Rücktritt ein. Angesichts der politischen Instabilität steht dort nun der Reform- und Sparkurs zur Disposition. Damit rückt nun auch die europäische Schuldenkrise wieder in den Fokus.

In der Folge klettern neben den Renditen Portugals auch die Zinsen der übrigen Euro-Sorgenkandidaten wie Spanien, Italien und Griechenland. Die als sicherer Hafen geltenden Langläufer Deutschlands können von der Gemengelage profitieren. In Griechenland schielt man derweil schon auf den nächsten Schuldenschnitt.

Auf der anderen Seite des Mittelmeers spitzt sich wiederum die Situation in Ägypten zu. Die Öl-Preise quittieren die zunehmende Eskalation am Suez-Kanal mit kräftigen Aufschlägen.

Sein Tagestief markiert der deutsche Leitindex bei 7.734 Zählern. Besser als erwartet ausgefallene US-Job-Daten seitens des Arbeitsmarkt-Dienstleisters ADP können den heimischen Aktienmarkt zumindest ein wenig stabilisieren.

Zur Stunde notiert der Dax bei 7.793 Punkten aber immer noch 1,4 Prozent leichter. Der Euro präsentiert sich bei aktuell 1,2984 US-Dollar kaum verändert. Gold legt dagegen 1,3 Prozent auf 1.257 US-Dollar pro Unze zu.

(Marktkommentar von Gregor Kuhn, IG)

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Kategorie: Aktienmärkte, Marktkommentar

Über den Autor ()

Markus Burgdorf ist ausgebildeter Journalist und PR-Berater. Er schreibt heute für Kunden, Medien und seine Webseiten.

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