Die Länder der europäischen Union konnten sich zwar grundsätzlich auf einen Rettungsplan für das hoch verschuldete Griechenland einigen und wollen nun notfalls via Finanzhilfen eingreifen um einen Staatsbankrott Griechenlands zu vermeiden. Belastend für den Markt wirkt allerdings die Tatsache, dass die griechische Regierung um gar keine Finanzhilfen gebeten hat und das finanzielle Unterstützung das eigentliche Problem nicht lösen kann, sondern lediglich für kurzfristige Ruhe sorgen würde. Es fehlt an einer klaren Strategie um das Problem in den Griff zu bekommen.
Der Euro gerät gegenüber dem Dollar wieder stark unter Druck. Nachdem sich der Euro in den letzten Handelstagen etwas erholen konnte, gibt die europäische Gemeinschaftswährung heute wieder deutlich ab. Die Hoffnung auf ein schnelles Auflösen der Probleme mit Griechenlands Staatshaushalt gaben dem Euro zuletzt Rückenwind, nach den planlosen Aussagen heute trübt sich das Bild wieder deutlich ein. Der Euro gab zuletzt auf 1,36$ nach und notiert derzeit knapp 1% im negativen Terrain.