Marktbericht für den 26. Januar 2010

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Trotz guter Impulse aus der deutschen Wirtschaft in Form eines ifo-Index auf 18-Monats-Hoch und dem unerwartet starken Siemens-Quartalsbericht konnte sich lange Zeit kein Aufwärtstrend entwickeln. Deutlich hemmend wirkte die Unsicherheit über die Wirtschaftsentwicklung Chinas. Die strengeren Kreditregularien in China bilden eine zu große Bedrohung für die Weltwirtschaft, als das die Anleger die Meldung einfach ignorieren könnten.

Erwartungsgemäß wurden die Geschäftszahlen von Siemens von Anlegerseite mit einem Plus belohnt, dass jedoch in seiner Deutlichkeit von zeitweise fast 4,5% für einige offene Münder auf dem Parkett sorgen konnte. Eine Beteiligung von Warren Buffett an der Münchener Rück konnte das Papier des Rückversicherers um immerhin über 1% in die Höhe treiben.

Ein Kommentar des Vorstandschefs Francioni über die „schwierige“ Jahreseröffnung der Deutschen Börse brachte den Börsenbetreiber um zeitweise fast 3,8% in die Verlustzone.

Dieser Tage zeigt sich deutlich, wie sensibel die Anleger auf Nachrichten aus Asien reagieren. Neben den strikteren Kreditregeln in China besorgte auch ein gesenkter Ausblick für die Bonitätsbewertung Japans viele Marktteilnehmer. Allerdings dürften in naher Zukunft die USA wieder den Takt auf dem Parkett vorgeben, wo sich die Berichtssaison ihrem Höhepunkt nähert.

Eingetragen von admin   @   26. Januar 2010 0 Kommentar(e)
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