Die Börse am 5. Januar 2010

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Hintergrund für diese Ruhepause sind fehlende Impulse von der Seite der Konjunkturdaten. Nachdem gute US-Konjunkturdaten dem DAX gestern Rückenwind gegeben haben, sind die heutigen Daten eher zu vernachlässigen. Am deutschen Arbeitsmarkt sind der frühe Wintereinbruch und die anhaltend schwierige Lage der Industrie verantwortlich für einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. So waren im Dezember 2009 rund 3,3 Mio. Menschen ohne Arbeit, was den heutigen Aktienhandel aber nur marginal beindrucken konnte. Mit Spannung erwarten die Kapitalmärkte allerdings die US-Arbeitsmarktzahlen für den vergangenen Dezember, die am kommenden Freitag veröffentlicht werden.

Tendenziell kann der deutsche Aktienmarkt weiterhin von den mangelnden Alternativen in der Kapitalanlage profitieren. Vor diesem Hintergrund sollte kontinuirlich frisches Kapital in Aktientitel fliessen und die Kurse weiter voran treiben.

Bemerkenswert sind heutige Gerüchte im Markt zur US-Notenbank. Angeblich will die US-Notenbank das Aufkaufprogramm hypothekenbesicherter Papiere flexibel handhaben und möglicherweise verlängern. Ursprünglich sollte das Programm im März 2010 auslaufen.

Am Währungsmarkt legt der EUR/USD nach den massiven Aufschlägen am ersten Handelstag dieser Woche heute ebenfalls eine kleine Pause ein. Aktuell notiert das Währungspaar bei 1,4418.

Marktbericht von Tobias Reichert, IG Markets

Eingetragen von admin   @   5. Januar 2010 0 Kommentar(e)
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